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Trumps Corona-Strategie geht nicht auf: USA jetzt 85.000 Corona-Infizierte

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Written by BSF

Trumps Strategie, das Coronavirus einfach klein zu reden und die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen, weil das alles nicht so schlimm ist, ist nicht aufgegangen. Das Coronavirus hat ihm einfach nicht zugehört.

Die amerikanische Johns Hopkins Universität weist am Morgen (27.3.2020) für USA nunmehr dramatische Zahlen auf: 85.991 Infizierte in den USA und das bei viel zu wenig durchgeführten Tests auf das Coronavirus. In den USA zahlt nicht die Krankenkasse den Test, sondern der Patient muss ihn selber bezahlen. Das hält vor allen Dingen ärmere Bevölkerungsschichten von einem Test ab.

Stimmen die Zahlen Chinas, so haben die USA nunmehr sogar China mit der Anzahl der Infizierten überholt und liegen noch vor Italien. Selbst wenn Chinas Zahlen nicht stimmen: Was stimmt, sind die Zahlen aus den USA und die sind verheerend. Die Statistiker der Johns Hopkins Universität führen am Morgen die folgende Liste der Länder mit den meisten registrierten Infektionen:

  1. USA: 85.991
  2. China: 81.828
  3. Italien: 80.589
  4. Spanien: 57.786
  5. Deutschland: 47.278
  6. Frankreich: 29.567
  7. Iran: 29.406
  8. Großbritannien: 11.813
  9. Schweiz: 11.811
  10. Südkorea: 9.332
  11. Niederlande: 7.469
  12. Österreich: 6.962
  13. Belgien: 6.235
  14. Kanada: 4.046
  15. Türkei: 3.544

Die Liste zeigt auch denjenigen in Deutschland auf, was passiert, wenn man den Virus kleinredet und betont, an einer Grippe sterben auch Menschen, – da soll man das Coronavirus mal nicht überbewerten… Genau so wurde anfangs in den USA vorgegangen. Mittlerweile weiß man in New York in den USA gar nicht mehr, wo man die Leichen stapeln soll und in verschiedenen Stadtbezirken werden mobile provisorische Leichenzelte aufgebaut, wo man die Coronatoten in Särgen zwischenlagert.

Den amerikanischen Studenten gelingt auch, was deutschen Behörden nicht gelingt: Die zeitnahe Addition von Infiziertenzahlen aus Städten und Kreisen, die diese selber auf Webseiten veröffentlichen. Das deutsche Robert-Koch-Institut liefert solche Daten nur extrem zeitverzögert. Gut Ding will Weile haben.

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