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Auswandern nach Dubai – was man wissen sollte

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Written by BSF

Wem das Regenwetter in Deutschland zu trist ist und wer keine Lust mehr hat, Einkommensteuern zu zahlen, der trägt sich schon mal mit dem Gedanken, nach Dubai auszuwandern. Doch was sollte man beim Auswandern nach Dubai beachten und zahlt man dort wirklich keine Steuern? Wir klären Auswanderer gerne im Vorfeld auf:

Keine Einkommensteuern in Dubai

Es gibt tatsächlich keine Einkommensteuern in Dubai. Wer also Lohn oder Gehalt bezieht oder als Digital-Nomade in Dubai arbeitet und über das Internet Aufträge abwickelt, zahlt in Dubai keine Einkommensteuer auf sein Einkommen. 0,0%.

Lange gab es in Dubai auch keine Mehrwertsteuer, seit wenigen Jahren gibt es in Dubai nun auch eine Mehrwertsteuer, doch diese ist nicht wie in Deutschland bei 19%, sondern bei niedrigen 5%. Das ist noch niedriger als der reduzierte Satz in Deutschland (7%).

Natürlich holt der Staat sich an der einen oder anderen Stelle schon wieder etwas Geld herein, so:

  • zahlt man an einigen Brücken/Mautstrecken eine Maut, aktuell ca. 4 AED (ca. 1 Euro). Wer häufig solche Toll Gates benutzt, wird hier auch einiges an Euros los
  • zahlt man für das Abstellen seines eigenen Autos an vielen Stellen in der Stadt auch Geld, – hier können Abstellflächen in den Malls helfen, diese sind kostenfrei

Lebensmittelpreise in Dubai

Viele Lebensmittel müssen über lange Transportwege erst nach Dubai herangeschafft werden, was die Lebensmittel dort im Schnitt teurer macht als in Deutschland. Wer jedoch die Supermärkte nach Angeboten durchstöbert, kommt mit ein wenig mehr Aufwand als in Deutschland gut durchs Leben. Vor allen Dingen, wenn man auf Lebensmittel setzt, die in Dubai verhältnismäßig preiswert sind:

  • Reis
  • Nudeln
  • Kartoffeln (meist aus Ägypten – Kilo ca. 4AED (ca. 1 Euro)
  • Couscous
  • regionales Obst und Gemüse

Sehr teuer ist z.B. auch Schweinefleisch. Wer sich an asiatischen Rezepten versucht, wird schnell feststellen, dass die Zutaten dafür in Dubai recht preiswert sind.

Grundsätzlich sollte man sich in Dubai – wenn man Geld sparen möchte – davon verabschieden, deutsche Marken kaufen zu wollen. Es gibt viele einheimische, gleichwertige Produkte. Hier muss man sich durchtesten. Wer jedoch partout Nivea-Creme kaufen möchte und Axe-Duschgel zahlt in Dubai mehr als in Deutschland.

Wasser fast teurer als Benzin

Wer in Dubai lebt, wird schnell feststellen, dass man hier zwar an jeder Ecke auf Öl trifft, wenn man ein Loch in den Boden bohrt, aber selten auf Wasser. Das Süßwasser muss umständlich über Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen werden und ist entsprechend teuer. In Dubai trinkt man überwiegend Wasser ohne Kohlensäure. Wer gerne Sprudel trinkt, greift etwas tiefer in die Tasche

Beispielpreise von Mitte 2021:

  • 1 Liter Benzin: 43 Eurocent
  • 1 Liter Wasser still (lokale Marke) 36 Eurocent
  • 1 Liter Wasser mit Kohlensäure, lokale Marke: 1,40 Euro

Dies führt dazu, dass Freunde von Wasser mit Bubbel über kurz oder lang zum Genießer stillen Wassers werden. In Europa bekannte Marken wie Evian, San Pellegrino, Voss etc. sind in Dubai sehr teuer.

Lebensmittel online bestellen

In Dubai ist es populär, Lebensmittel (auch Wasser) online zu bestellen. Es wird dann nach Hause geliefert. Orderbar ganz leicht über eine App. Einer der Marktführer dabei in Dubai ist z.B. Instashop.com

Meist ist der Bote in max. 60 Minuten da und erwartet noch nicht einmal ein Trinkgeld. Dennoch freut er sich über ein paar Dirham.

Auch Supermärkte wie Carrefour oder Westzone bieten in Dubai einen Lieferdienst an. Es gibt auch spezielle Wasser-Lieferdienste wie z.B.:

  • Al Ain Water
  • Masafi
  • Mai Dubai

Beispielpreise für Lebensmittel in Dubai (Stand 6.2021):

  • 1kg Rinderhack: 12,50 Euro
  • 100g Salami vom Schein 7 Euro
  • 1kg Hähnchenbrust: 8,70 Euro
  • 1 Liter Waschmittel: 5 Euro
  • 12 Rollen Klopapier: 5 Euro
  • 1 Liter Milch: 1 Euro
  • Packung Butter (240 g): 2,90 Euro
  • 6 Eier: 1,10
  • 500g Brot: 1,20 Euro
  • 500g Nudeln: 0,89 Euro
  • 1kg Reis: 2,15 Euro
  • 1kg Bananen: 1,20 Euro
  • 1kg Kartoffeln: 1,10 Euro
  • 1 Kopf Salat (Eisberg): 2,60 Euro
  • 500 Gramm Tomaten: 0,80 Euro

Lebenshaltungskosten in Dubai etwas höher als in Deutschland

Insgesamt dürften die Lebenshaltungskosten in Dubai ca. 8% übe denen in Deutschland liegen, wozu teure Wohnungsmieten wesentlich beitragen.

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Viele Menschen wohnen in Dubai in Wohntürmen, die so billig gar nicht sind. Von Dubai Downtown hat man eine gute Aussicht darauf.

Was braucht man, um dauerhaft in Dubai leben zu dürfen?

Wer dauerhaft in Dubai leben möchte, braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, was sich dort Residence Visa nennt.

Dafür gibt es erst einmal zwei Wege:

1.) Man wird Angestellter einer Firma in Dubai, dann ist das Residence Visa in der Regel einfach

2.) Man kauft dort eine Immobilie im Mindestwert von 750.000 AED und weist den Behörden nach, dass man über ein ausreichendes Einkommen verfügt.

Es gibt aber auch noch den Weg über das Investors Visa – Programm: Man gründet eine Firma in Dubai oder beteiligt sich an einem Unternehmen dort: Dann kann man das Investors Visa bekommen. Die Firmengründung können dabei spezialisierte Firmen übernehmen. Allerdings sollte man nicht übersehen, dass die Firmengründung – je nach Service, den man nutzt, auch schon einmal 7.000 Euro kostet und Folgekosten von 4.000 bis 5.000 Euro p.a. nach sich zieht. Ein Visa gilt i.d.R. für die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate und damit auch für Dubai.

Emirates ID

Wer ein Visum bekommen hat, z.B. aus dem Residence Visa Programm, erhält dann auch eine Emirates ID, was vergleichbar ist mit dem deutschen Personalausweis. Die Karte hat meist eine Gültigkeit von 3 Jahren – genauso lang gilt übrigens immer auch das Residence Visa. Nach 3 Jahren wird es zumeist völlig unproblematisch verlängert.

Ohne die Emirates ID kann man keine Wohnung mieten und kein Konto in Dubai eröffnen.

Mit dem Touristenvisum 90 Tage bleiben

Als Deutscher darf man mit einem Reisepass 90 Tage in Dubai bleiben und erhält bei Einreise ein Touristenvisum. Dieses berechtigt aber nicht zum dauerhaften Aufenthalt. Über die jeweiligen Einreisebestimmungen informiert auch das Auswärtige Amt.

Als Rentner nach Dubai: Das Rentner-Visum (Retirement Visa)

Seit 2020 gibt es ein spezielles Programm für Rentner, die sich in Dubai niederlassen wollen. Diese können ohne Erfüllung sonst notwendiger Kriterien nach Dubai ziehen. Rentner erhalten dann ein fünfjähriges Ruhstands-Visum, was sich Retirement Visa in Dubai nennt. Dieses Visum kann man nur in Dubai selbst beantragen. Allerdings kommt man alleine mit der deutschen Standard-Rente nicht in dieses Visa-Programm, denn in Dubai fordert man für dieses Visum:

  • Monatliches Einkommen von 20.000 Dirham (AED), was über 4.000 euro sind
  • Alternativ ein Sparguthaben von mindestens 1 Million AED (über 200.000 Euro)
  • Alternativ ein Immobilieneigentum in Dubai im Wert von mind. 2 Millionen AED (über 400.000 Euro)
  • Alternativ Sparguthaben plus Immobilie im Gesamtwert von über 2 Mio AED

Wer dieses Rentner-Visum in Dubai beantragen möchte, muss mindestens 55 Jahre alt sein. Visumgebühren von ca. 200 Euro fallen in Dubai an, zudem muss man sich dort medizinisch untersuchen lassen. Obligatorisch ist auch der Nachweis einer Krankenversicherung, denn in Dubai hat man keine Lust für die Krankheitskosten deutscher Rentner aufzukommen.

Deutsche Rente in Dubai beziehen

Grundsätzlich ist es für Deutsche möglich, dass die Rente aus der Rentenversicherung auch ausgezahlt wird, wenn man seinen Wohnsitz in Dubai hat. Dabei sollte man zweierlei Dinge beachten:

a) Die Deutsche Rentenversicherung wird bei Rentnern im Ausland u.U. jedes Jahr eine Lebendbescheinigung verlangen, dass man noch lebt. Das kann z.B. vom Generalkonsulat in Dubai bestätigt werden. Dazu muss man dort dann allerdings 1x im Jahr vorsprechen.

b) Die Deutsche Rentenversicherung behält sich vor, die Rente von Rentenbeziehern mit ständigem Wohnsitz im Ausland bereits in Deutschland zu besteuern. Zuständig ist dann für alle deutschen Rentner mit ständigem Wohnsitz in Dubai das Finanzamt in Neubrandenburg. Egal, wo man vorher in Deutschland gewohnt hat.

Flüge von und nach Dubai

Dubai ist von Deutschland aus von mehreren Flughäfen gut zu erreichen. Praktisch täglich gehen mehrere Flieger nach Dubai. Fliegt man direkt, muss man mit etwas über 6 Stunden Flugzeit rechnen. Häufig muss man jedoch einen Zwischenstopp einlegen, weil das den Flug billiger macht, – das verlängert die Gesamtreisezeit. Wer frühzeitig bucht, kann oft Flüge ab ca. 250 Euro nach Dubai buchen.

Wer wohnt in Dubai?

In Dubai leben über 3 Millionen Menschen. Man ist also nicht alleine. Davon sind rund 90% Ausländer, wovon wiederum die meisten aus Südasien stammen.

Dubai bei Nacht. So verlockend die Steuerfreiheit in Dubai auch ist: Man sollte sich bewusst sein, wo man dann lebt.

Bleiben ausgewanderte Deutsche dauerhaft in Dubai?

Rund 3/4 der Deutschen, die nach Dubai auswandern, kehren innerhalb von 10 Jahren wieder nach Deutschland zurück. Die Gründe dafür sind mannigfaltig:

  • zu warm im Sommer
  • andere Kultur/Religion
  • Vermissen bestimmter deutscher Waren: vom 4-lagigen Klopapier bis zum Dinkel-Brötchen
  • Vermissen der Winter-Jahreszeit, Berge, Wälder und Schnee

Das Klima in Dubai

Man sollte sich bewusst sein, dass Dubai ein Wüstenklima hat. Höflich ausgedrückt: Ein arides, subtropisches Klima. Kurzum: Es ist gerne heiß und dabei trocken. Es kann tagsüber über 40 Grad Celsius werden und nachts noch bei 30 Grad Celsius bleiben. Angenehm: Das Wasser des Persischen Golfs ist angenehme 22 bis 32 Grad warm.

Manch einem wird das auf Dauer zu heiß. Wer in Dubai wohnt, wird die Vorteile einer Klimaanlage zu schätzen wissen.

Von November bis April ist es nicht ganz so heiß, weswegen dann auch die meisten Touristen nach Dubai kommen. Am heißesten wird es im Juli und August.

Regen in Dubai

Eine große Auswahl an Regenschirmen braucht man beim Auswandern nicht mitzunehmen. Lediglich in den Monaten November bis März muss man damit rechnen, dass es mal an EINEM Tag im Monat etwas regnet.

Welche Sprache spricht man in Dubai?

In Dubai spricht man Arabisch, was auch die Amtssprache ist. Mit Englisch kommt man aber in der Regel immer weiter. Praktisch alle Geschäftsleute sprechen fließend Englisch. Wer länger in Dubai wohnt, von dem wird allerdings erwartet, dass er sich auch ein wenig mit der Arabischen Sprache anfreundet und sich auch mit der islamischen Kultur auseinandersetzt. Das ist auch wichtig, um sich nicht in ein Fettnäpfchen zu setzen. So darf z.B. im Ramadan (meist Mitte April bis Mitte Mai) nicht in der Öffentlichkeit gegessen oder getrunken werden. Selbst das Kauen von Kaugummi ist untersagt.

Recht und Rechtsprechung in Dubai

Dubai ist nicht Deutschland, sondern das Recht in Dubai orientiert sich an der Scharia. Das muss man wissen und sich auch daran halten. Einige Regeln sollte man im Kopf haben:

  • Das Küssen oder Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit können mit Gefängnis- oder Geldstrafe geahndet werden. Auch Ausweisung ist möglich.
  • Außerehelicher Sex ist ebenso verboten.
  • Zusammenleben mit einem Partner, mit dem man nicht verheiratet ist, ist strafbar.
  • In der U-Bahn ist nicht nur Essen und Trinken, sondern auch das Kauen von Kaugummi verboten
  • Fluchen in der Öffentlichkeit ist verboten
  • Mitnehmen von Alkohol ist verboten

Wem diese Regeln zu streng sind, sollte überprüfen, ob eine Auswanderung nach Dubai wirklich das Richtige ist. Ggf. kann dann eine Auswanderung nach Gran Canaria die zielführendere Lösung sein.

Was kostet eine Wohnung in Dubai und wie findet man eine?

In Dubai eine Wohnung zu finden, ist eigentlich relativ leicht. Es gibt ausreichend freie und schöne Wohnungen. Schwierig ist es allerdings, eine preiswerte oder billige Wohnung zu finden. Wohnungen sind gerne in Hochhäusern und kosten auch in Dubai Geld. Gerne mehr als in Deutschland.

Wie finde ich eine Wohnung in Dubai?

Als hilfreich haben sich Onlineportale bei der Wohnungssuche in Dubai erwiesen. Hier helfen vor allen Dingen:

Nicht erschrecken: Die Wohnungsmieten werden gerne in AED pro Jahr angegeben. Viele Menschen wohnen in Dubai in der Dubai Marina, wo viele Wohntower stehen. Wohnungen in Dubai werden immer mit der Anzahl der Schlafzimmer angegeben (Bedrooms). Eine Wohnung mit 2 Bedrooms hat also dann tatsächlich 3 Räume: 2 Schlafzimmer und 1 Wohnzimmer.

Wohnungen werden in Dubai in der Regel über einen Makler vermietet. Makler haben häufig in den Wohn-Towers mehrere Wohnungen zu vermieten. Wie auch in Deutschland sollte man sich genau anschauen, wie die Wohnung liegt. Wohnungen zur Straße können in den unteren Stockwerken schon einmal sehr laut sein. Wohnungen haben oft Zugangsrecht zu einem Fitnessraum oder Pool, wenn man ansprechende Objekte auswählt.

Aufpassen muss man bei den Kosten der Klimaanlage. Diese sind manchmal in der Miete inkludiert (chiller free), müssen aber manchmal auch separat bezahlt werden. Da diese mindestens im Sommer fast durchgängig laufen, sollte man darauf achten.

Wohnungsmiete im Voraus für ein Jahr fällig

Die Mieten in Dubai werden gerne für 1 Jahr im Voraus gezahlt oder auch jeweils für 6 Monate im Voraus. Monatliche Mietzahlung ist eher unüblich. Deswegen werden die Mieten in Anzeigen und Portalen auch p.a. angegeben. Vermieter erwarten meist einen Scheck über die Miete im Voraus. Die Übergabe des Schecks sollte man sich quittieren lassen.

Mietverträge in Dubai müssen registriert werden

Auch wenn man einen Mietvertrag hat, ist man noch lange nicht fertig. Mietverträge in Dubai muss man online registrieren lassen. Dies geht hier: Ejari Registration.

Für die Registrierung braucht man:

  • Mietvertrag selbst
  • Kopie Ausweis Vermieter (Landlord)
  • Besitzurkunde des Vermieters (Title Deed)
  • Eigene Emirates ID
  • Kopie Ausweis und Visum des Mieters
  • Nummer der Dubai Strom- und Wasserbehörde (Dewa), die Premises Number

Natürlich muss man auch Strom und Wasser anmelden, dies geht in Dubai auch online: Dewa

Internet Zugang in Dubai

Internet ist in Dubai schnell, aber auch teuer. Hier muss man mit den doppelten Kosten wie in Deutschland rechnen. Dafür ist der Zugang meist innerhalb von 2 Tagen eingerichtet. Große Internet-Anbieter in Dubai sind u.a.:

Kein Visum ohne Medical Test

Der Weg zum Visum führt in Dubai immer über eine medizinische Untersuchung, den sogenannten Medical Test. Den Gesundheitscheck führt man in Dubai durch in einem Medical Center. Der Check kostet ca. 25 Euro und besteht aus:

  • Blutabnahme – inkl. Untersuchung auf HIV
  • Ausfüllen Fragebögen
  • Röntgen (Brustkorb) zur Untersuchung auf Tuberkulose

Kein Alkohol ohne Lizenz

Wenn man vorhat, Alkohol zu kaufen, benötigt man dafür eine Alkohollizenz, die man als Nicht-Muslim i.d.R. auch bekommt. Diese kann man online beantragen oder z.B. in einer der „African & Eastern“ – Filialen ausfüllen. Frauen brauchen dafür die Vollmacht ihres Ehemannes. Da merkt man, dass man in einem muslimischen Land ist.

Für die Alkohol-Lizenz braucht man:

  • Mindestalter von 21
  • Visum
  • Formular
  • Nachweis Einkommen mind. 3.000 AED im Monat
  • Kopie Reisepass
  • Kopie Emirates i-_D
  • Passfoto
  • Nachweis über Zahlung der Gebühr in Höhe von 270 AED

Für die Lizenz ist es wichtig, dass bei der Beantragung des Visums bereits die Religionszugehörigkeit angegeben worden ist.

Alkohol gibt es in Dubai nicht in Supermärkten oder Tankstellen, sondern nur bei registrierten Spirituosenketten.

Was man in Sachen Alkohol in Dubai beherzigen sollte:

  • Niemals in der Öffentlichkeit betrunken sein
  • Wenn Alkohol gekauft worden ist, niemals in der Öffentlichkeit zeigen
  • Nie unter Alkohol-Einfluss Auto fahren: In Dubai gilt die 0,0 Promille-Grenze
  • Niemals betrunken in Schwierigkeiten geraten. Das kann zu Gefängnis und Ausweisung führen
  • Kein Alkohol in der Öffentlichkeit trinken – von wenigen Hotel-Bars etc. abgesehen.

Alkohol ist in Dubai auch oft ein teurer Spaß, so kann ein Bier an der Bar im Hotel schon einmal 11 Euro kosten und der Cocktail 14 Euro.

Krankenversicherung in Dubai

Wer in Dubai lebt, sollte sich um einen entsprechenden Krankenversicherungsschutz kümmern. Die deutschen Sozialversicherungssysteme greifen dort nicht mehr. Einige Zeitgenossen glauben, dass es klug ist, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, wie man es für Urlaube macht und diese dann immer wieder zu verlängern.

Davon ist bei ständigem Wohnsitz und Auswandern nach Dubai abzuraten. Bei kleineren Wehwehchen hilft das zwar, aber man muss damit rechnen, dass die Versicherungsgesellschaft bei größeren Rechnungen wie nötigen Operationen, Herzinfarkt, Autounfall oder ähnlichen Dingen nachforscht, ob man dort wirklich nur Urlaub macht und vorübergehend dort ist oder ständig dort wohnt und dann kann ggf. die Deckung versagt werden.

Wer eine Krankenversicherung für Dubai abschließt, sollte vor allen Dingen darauf achten, dass abgedeckt ist:

  • ambulante Behandlungen
  • stationäre Behandlungen
  • Operationen mit Narkose

Wichtig ist darauf zu achten, dass keine niedrigen Limits für die einzelnen Gattungen aufgeführt sind, sonst schmeißt einen das Krankenhaus ggf. nach einer Woche raus, weil die Deckung zu Ende ist. Ein Tag auf der Intensivstation in Dubai kann zwischen 10.000 und 15.000 AED kosten.

Was bedeuten die Angaben bei der privaten Krankenversicherung in Dubai?

Die in Dubai angebotenen Policen für Auswanderer umfassen im Regelfall auch die folgenden Begriffe:

  • Sum Insured: Versicherungssumme als Gesamtbetrag, was der Versicherer bereit ist, im Jahr zu pro versicherte Person zu leisten.
  • Co-Insurance: Selbstbeteiligung in Prozent, die man selbst tragen soll
  • Sub-Limits: Höchstgrenzen, die der Versicherer bereit ist, in einzelnen Leistungsarten zu leisten. Besonders häufig anzutreffen bei ambulanten Behandlungen und Zahnbehandlungen.
  • Deductible oder Excess: Auch eine Art Selbstbeteiligung, die aber als Festbetrag pro Behandlung festgelegt ist, meist eine relativ kleine Gebühr – vergleichbar mit der deutschen Praxisgebühr.

Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Dubai?

Wenn man einen halbwegs gescheiten Krankenversicherungsschutz in Dubai haben möchte, muss man pro versicherter Person mit monatlichen Kosten von 180 bis 250 Euro rechnen.

Kann ich mit dem deutschen Führerschein in Dubai Auto fahren?

Wer in Dubai Auto fahren möchte, braucht einen lokalen Führerschein als Auswanderer. Dafür muss man allerdings keine erneute Prüfung ablegen, wenn man schon den deutschen Führerschein hat. Man muss lediglich den vorhandenen Führerschein übersetzen und anschließend umschreiben lassen. Auto fahren ist in Dubai deutlich günstiger, da der Sprit günstiger ist, es keine Kfz-Steuer gibt und die Versicherung günstiger ist. Da beim Autokauf keine Mehrwertsteuer anfällt, sind auch die Autos preiswerter.

Mit Kindern nach Dubai auswandern

Wer mit Kindern nach Dubai auswandern möchte, sollte entweder gut verdienen oder Rücklagen haben.

  • Internationale Kindergärten kosten ca. 600 bis 800 Euro im Monat – pro Kind.
  • Internationale Schulen berechnen meist mindestens 1000 bis 1.500 Euro pro Monat und Kind.

Schuluniformen sind üblich in Dubai. Wer es sich leisten kann, hat in Dubai eine Nanny für sein Kind.

Das Kind wird in Dubai vermutlich eher weniger mit Drogen oder Alkohol konfrontiert.

In den Schulen ist die Mitgabe bestimmter Lebensmittel verboten, wie z.B. Chips, Süßigkeiten, Cola, – damit die Kinder sich gesund ernähren.

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