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Nachfrage nach Silbermünzen als Geldanlage hat sich vervierfacht

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Written by BSF

In Zeiten von Niedrigzinsen greifen die Anleger in Europa vermehrt zu Edelmetallen, vor allen Dingen zu Silber. Aus Steuergründen werden in Deutschland und vielen anderen Ländern dabei Silbermünzen gegenüber Silberbarren bevorzugt. Die Tochter der österreichischen Zentralbank, die eine solche Silber-Anlagemünze, den Silber-Philharmoniker herstellt, berichtet nun von einer Vervierfachung der Nachfrage gegenüber Vorjahren.

Während im Jahr 2018 beispielsweise im Gesamtjahr nur 2,1 Millionen Unzen Silber-Philharmoniker verkauft worden sind, hat man seit Jahresbeginn in 2021 bereits über 3,2 Millionen Silberunzen verkauft und auch die zukünftigen Produktionen sind durch Vorbestellungen bereits wieder vergeben.

Edelmetallproduktion in Doppelschichten

Man habe die Produktion von Edelmetallmünzen zu Anlagezwecken auf das Doppelschichtprinzip umgestellt, heißt es aus der österr. Münzprägestätte, die Silberunzen kurz über dem reinen Materialwert an Anleger abgibt. Auch die Nachfrage nach Gold und Platin sei groß, aber auffallend sei die besonders starke Nachfrage nach Silber.

Auflage Silber-Philharmoniker Anlagemünzen 1oz Silber

  • Jahr 2016: 3,4 Mio. Stück
  • Jahr 2017: 2,1 Mio. Stück
  • Jahr 2018: 2,1 Mio. Stück
  • Jahr 2019: 2,9 Mio. Stück
  • Jahr 2020: noch nicht veröffentlicht
  • 2021 bis Mitte April bereits: 3,2 Mio. Stück

Foto: Austrian Mint

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