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Baden-Württemberg: 14.580 Corona-Fälle – nix Entspannung

Coronavirus
Written by BSF

In Baden-Württemberg vermeldet der Sozialminister am heutigen Nachmittag kumuliert insgesamt 14.580 Coronavirus-Infektionen. Bis zum 1.4.2020 sind überdies in Baden-Württemberg 239 Personen mit Covid-19 verstorben. Dies sind 43 mehr als gestern. Unter den Verstorbenen sind 156 Männer und 83 Frauen. Die bisher Verstorbenen waren zwischen 41 Jahren und 98 Jahren alt. 37% der Verstorbenen waren maximal 79 Jahre alt, 63% 80 Jahre und älter.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen hat damit um 1267 Personen zugenommen. Am Vortag belief sich die Zunahme nur auf 1056 Personen.

Ca. 764 Personen gelten als genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten reicht von 0 Jahre bis 101 Jahre – bei einem Durchschnitt von 50 Jahren.

Zahlen wie immer zu niedrig

Die Fallzahlen für Baden-Württemberg sind in der Statistik des Sozialministeriums traditionell deutlich niedriger als in der Wirklichkeit. Bereits am Morgen hatten etliche Städte und Kreise höhere Zahlen ausgewiesen. Durch Zeitverzögerung bei der Bearbeitung muss man also davon ausgehen, dass der reale Stand merklich höher ist. Dennoch hier ein paar signifikante Fallzahlen aus dem Ministerium:

  • Esslingen: 881
  • Stuttgart: 828
  • Tübingen: 720
  • Ludwigsburg: 746
  • Rhein-Neckar-Kreis: 635
  • Freiburg: 492
  • Emmendingen: 320
  • Breisgau-Hochschwarzwald: 475
  • Lörrach: 285
  • Hohenlohekreis: 478
Coronavirus Baden Württemberg
Baden-Württemberg aus mit Corona-Fallzahlen aus Sicht des Sozialministeriums. Die Wirklichkeit ist noch schlimmer.

Todesfälle auch in Altenheimen

Am Morgen hatte die Nachricht für Aufsehen gesorgt, dass mittlerweile auch in Baden-Württembergs Altenheimen/Pflegeheimen Covid-19 für Todesfälle sorgt, wobei man bisher als Konsequenz nicht alle Beschäftigten und Bewohner getestet hat und nicht sicher sein kann, ob nicht weitere Bewohner oder Bedienstete das Virus in sich tragen. In Wolfsburg hat sich die zögerliche Testung der Bewohner und Pfleger als Fehler herausgestellt, der zu einer zweistelligen Todeszahl führte. Zuletzt war ein 92 Jahre alter Bewohner eines Freiburger Pflegeheims verstorben.


Kretschmann: Kein Grund zur Entwarnung

Ministerpräsident Kretschmann erklärte heute noch einmal, dass die Lage nach wie vor ernst sei und es keinerlei Grund für eine Entwarnung gebe. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, die Maßnahmen im Kampf gegen Corona mindestens bis zum 19.4. bestehen zu lassen.

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