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Razzia in Berlin-Neukölln: 1600 Beamte nehmen 3 Tatverdächtige fest – finden aber keine Juwelen aus Dresden

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Written by BSF

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass in Dresden Juwelen aus dem Grünen Gewölbe gestohlen wurden. Heute morgen (17.11.2020) hat die Polizei eine groß angelegte Razzia u.a. in Berlin durchgeführt. Über 1.600 Kräfte waren im Einsatz, als die von der Soko „Epaulette“ organisierte Durchsuchung von 18 Objekten stattfand.

Schwerpunkt in Berlin-Neukölln

Der Schwerpunkt der Durchsuchungen von Wohnungen, Fahrzeugen und Garagen lag in Berlin-Neukölln. Die Polizei suchte nicht nur die entwendeten Kunstschätze, sondern auch Beweismittel wie Werkzeuge, PC-Speicher, Bekleidungsstücke. Dem ersten Vernehmen nach konnten Juwelen aus dem Raub allerdings nicht aufgefunden werden.

3 Festnahmen

Bei der von der Dresdner Polizei und der Dresdner Staatsanwaltschaft initiierten Maßnahme kam es zur Festnahme von 3 Tatverdächtigen. Alle drei Tatverdächtigen haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Vorwürfe reichen von schwerem Bandendiebstahl bis hin zu Brandstiftung. Bei dem Einsatz waren auch Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern, u.a. auch aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, NRW, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligt.

Clan-Mitglieder unter Verdacht

Lokale Medien berichten übereinstimmend, dass es sich bei den durchsuchten Objekten um Einrichtungen handelt, die in Zusammenhang mit einer Clan-Großfamilie R. in Berlin stehen. Bereits im September diesen Jahres gab es mehrere Durchsuchungen in Berlin. Möglicherweise hat man dabei Beweismaterial gefunden, was nunmehr zu weiteren Durchsuchungen führte.

Polizei stellte Fluchtfahrzeug sicher

Die Polizei hat auch das vermeintliche Fluchtfahrzeug sichergestellt, ein Auto in „Taxi-Optik“, – mit dem die Täter nach der Tat geflohen sein sollen.

Polizei sucht noch zwei weitere Tatverdächtige

Die Polizei sucht noch zwei weitere Tatverdächtige. Zwei junge Männer im Alter von Anfang 20 stehen in Zusammenhang mit der Tat in Dresden noch auf der Fahndungsliste. Von den fünf Haftbefehlen, mit denen man heute morgen ausgerückt sei, sind zwei noch nicht vollstreckt.

Foto: Polizei Sachsen

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