Freiburg-Umland

Jan P. gesteht die Tötung von Ayleen aus Gottenheim

Written by BSF

Der 29-jährige Jan P., den die Polizei der Tötung der 14 Jahre alten Ayleen aus Gottenheim beschuldigte, hatte die Tat bislang immer abgestritten und nicht eingeräumt. Die Polizisten hatten erdrückende Beweise wie z.B. digitale Spuren und sein Bewegungsprofil.

Nach Beratung mit seinem Anwalt scheint dem bereits früher wegen einer Sexualstraftat verurteilten Jan P. allerdings klar geworden zu sein, dass ein Geständnis die neuerliche Strafe geringer ausfallen lassen könnte: Er hat die Tötung nunmehr gestanden und die Ermittler auch zum Tatort und auch zu hinterlassenen Kleidungsstücken des Opfers geführt. Am Rande eines Feldwegs im Landkreis Gießen konnten die Kleidungsstücke gefunden werden. Das Geständnis erhielten die Ermittler nach einer mehrstündigen Vernehmung des Beschuldigten. Das Geständnis, Ayleen durch Gewalt umgebracht zu haben und anschließend im Teufelsee versenkt zu haben, gab Jan P. im Beisein seiner Verteidiger am vergangenen Freitag ab.

Die Polizei wertet nunmehr die aufgefundenen Kleidungsstücke forensisch aus. Eine Woche nach ihrem Verschwinden am 21.7.22 wurde die 14 Jahre alte Ayleen aus Gottenheim tot im Teufelsee im Wetteraukreis gefunden. Mehrere Spuren führten zum Tatverdächtigen Jan P., der seitdem in Untersuchungshaft sitzt. Festgenommen wurde der vorbestrafte Täter in Friedrichsdorf bei Frankfurt in Hessen. Schon früh hatte man Gegenstände aus dem Besitz Ayleens in der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden.

Tatort und Fundort der Leiche liegen 30 min auseinander

Der von Jan P. nunmehr gezeigte Tatort liegt rund 30 Fahrminuten vom Auffindeort der Leiche (Teufelsee) entfernt, sodass Jan Heiko P. die tote Ayleen mit dem Auto erst 30 Minuten zum See fahren musste, bevor er den Versuch der Leichenversenkung unternahm. Das erklärt auch, warum die Ermittler bei der Absuche des Seegeländes Wochen nach der Tat keine Tatortspuren gefunden hatten. Den Tatort hatte der nunmehr Geständige unweit von Waldsolms gewählt, wo er sich auskannte, weil es unweit seines Wohnortes lag.

Drei Mädchen erstatteten alleine in 2022 Anzeige gegen den vorbestraften Jan P., – festgenommen wurde er trotz seiner Polizeiakte jedoch nicht. Früher befand er sich bereits 10 Jahre in einer psychiatrischen Einrichtung wegen eines Sexualvergehens.

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