Deutschland

Zoll stellt bei Deutschen in Moers und Köln Kriegswaffen fest – Bestandteile in China bestellt

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Written by BSF

Beamte der Zollfahndung Essen haben bei Wohnungsdurchsuchungen in Köln und Moers u.a. sicherstellen können:

  • zwei vollautomatische Sturmgewehre HK 416
  • zwei Ghost Guns
  • illegale Pistole
  • Waffenteile und -zubehör wie Lauf, Magazine, Zielvorrichtungen, Schalldämpfer
  • Munition

Auf die Schliche gekommen sind die Zollfahnder dem 36-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Köln, weile eine Postsendung aus China an ihn sichergestellt werden konnte, die eine Laserzieleinrichtung enthalten hatte. Am Frankfurter Flughafen war das Paket Zollbeamten aufgefallen.

Durchsuchung der Wohnung folgte dem Paket aus China

Aufgrund des Pakets und des Verdachts des Erwerbs illegaler Waffen und Waffenteile stellte das Amtsgericht Frankfurt einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Beschuldigten aus und fand dort – neben legalen Waffen – auch illegale Waffen, Waffenteile und Zubehör. Bei den “Ghost Guns” handelt es sich um selbst zusammengebaute Waffen ohne Seriennummer, hier vom Typ Glock und Colt.

Da der Beschuldigte angab, die Waffen würden seinem Vater gehören, durchsuchten die Beamten gleich noch die Wohnung des Vaters in Moers. Bei dem 72-Jährigen wurden auch mehrere Lang- und Kurzwaffen aufgefunden, die legale Waffen waren. Die Waffen und auch das Zubehör, welches aufgefunden wurde, wurden in Gewahrsam genommen.

Gegen den Sohn aus Köln und den Vater aus Moers wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz eingeleitet. Die Durchsuchungen fanden am 13.7.2021 statt.

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