Freiburg

Inzidenz in Freiburg geht am 17.5. weiter runter: 58,4

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Written by BSF

Am Montagmorgen (17.5.2021) vermeldet das Robert-Koch-Institut für die Stadt Freiburg eine weiter gesunkene 7-Tage-Inzidenz von 58,4 – mit nur 4 neuen gemeldeten Coronavirus-Infektionen in 24h. Auch unter Berücksichtigung des Wochenend-Effekts, bei dem naturgemäß weniger getestet und gemeldet wird, sind das beruhigend niedrige Zahlen, die von der Hoffnung genährt werden, dass so langsam die Impfungen Wirkung zeigen, indem Infektionsketten unterbrochen werden. Auch am Wochenende wurde im Impfzentrum Freiburg (siehe Bild) von morgens bis abends fleißig geimpft – vornehmlich mit dem Biontech-Impfstoff.

In den 24h vor dem Meldezeitpunkt wurden im Stadtkreis Freiburg nur 4 Coronavirus-Neuinfektionen registriert, ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde nicht verzeichnet.

Inzidenzen in Emmendingen und Breisgau sehr niedrig

Im Umland fielen die niedrigen Inzidenzen in Emmendingen mit 41,5 und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 40,6 auf. In Emmendingen wurden in 24h ganze 8 Coronavirus-Neuinfektionen und kein Todesfall gemeldet, während im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nur 4 Neuinfektionen hinzukamen und ebenfalls kein Todesfall verzeichnet wurde.

Inzidenz in Baden-Württemberg und Deutschland höher als in Freiburg

In Südbaden ist damit die 7-Tage-Inzidenz niedriger als im gesamten Bundesland und auch als in Deutschland. Für Baden-Württemberg wurde vom RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 101,0 errechnet – bei 615 Coronavirus-Neuinfektionen und 9 Todesfällen.

Für Deutschland wies das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 83,1 aus – bei 5.412 Neuinfektionen und 64 Todesfällen im 24h-Betrachtungszeitraum.

Hausärzte können ohne Priorisierung impfen

In Baden-Württemberg können ab heute (17.5.21) die Hausärzte ohne jede Priorisierung impfen und müssen nicht mehr nach Priorisierungsgruppen vorgehen. Die Hausärzte klagen weiterhin über zu wenig Impfstoffzuteilung und zu wenig Planbarkeit der zugeteilten Menge. Von der Prophezeiung des Gesundheitsministers, dass man über kurz oder lang so viel Impfstoff zur Verfügung habe, dass es eine Herausforderung sei, den auch zeitnah zu verimpfen, sei man noch weit entfernt.

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