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Baden-Württemberg will ab 4.5. Tourismus in drei Stufen öffnen

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Written by BSF

Baden-Württembergs Europa- und Justizminister Guido Wolf, in dessen Ressort auch der Tourismus fällt, will den Tourismus auch in der Coronakrise langsam wieder öffnen. Geht es nach ihm, wird der Tourismus ab 4.Mai diesen Jahres in drei Schritten wieder geöffnet. Das will er zumindest in den Bund-Länder-Verhandlungen nächste Woche so einbringen und hat ein entsprechendes Strategiepapier erarbeitet.

Sein Konzept sieht die folgenden drei Schritte vor:

Schritt 1: Zoos und Freizeitparks dürfen öffnen

In einem ersten Schritt sollen alle Einrichtungen im Freien wieder öffnen dürfen, die für ihre Aktivsport, Individualsport oder Freizeitangebote ein angemessenes Schutz- und Hygienekonzept vorweisen können. Dies betrifft z.B. Zools, Freizeitparks und andere Freilufteinrichtungen. Bei den Freizeitparks könne dies allerdings nur mit einer begrenzten Auslastung genehmigt werden, was z.B. über den ausschließlichen limitierten Onlineerwerb von Eintrittskarten ermöglicht werden könnte. Als Datum für diese Öffnungen strebt er den 4.5. an.

Schritt 2: Gastro incl. Biergärten

Hotels und Gastronomie sollen unter strengen Hygienevorschriften wieder öffnen dürfen – incl. Biergärten. Ebenso Campingplätze für Wohnwagen und Ferienwohnungen. Abstandsregelungen werden insbesondere in der Gastronomie eine wichtige Rolle spielen. Wolf nannte keinen Termin für diese Stufe.

Schritt 3: Schwimmbäder, Saunen und Reisebusse

Erst in einem dritten Step könnten dann Schwimmbäder und Saunen wieder öffnen. Ebenso darf sich die Reisebus-Branche Hoffnung auf eine Öffnung machen. Hier werden allerdings Abstandsregelungen u.U. dazu führen, dass nicht alle Sitze besetzt werden dürfen. Auch für diese Stufe nannte Wolf noch keinen Termin

Am 30.4. wolle man zunächst zwischen Bund und Länder die Konzepte erörtern.

Wolf will Schwarzwald-Region besonders unterstützen

Mit diesen Maßnahmen möchte Wolf insbesondere die Schwarzwald-Region unterstützen, in der ein Großteil der jährlich über 50 Millionen Übernachtungen in Baden-Württemberg stattfinden und die in der Coronakrise besonders leiden, da praktisch alle Urlaube dort weggefallen sind.


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