Freiburg-Umland

29.3.2020: 11.536 Corona-Fälle in Baden-Württemberg – 128 Tote

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Written by BSF

Auch am Sonntag waren die Statistiker im Sozialministerium Baden-Württembergs aktiv: Am 29.3.2020 gegen 16 Uhr waren 11.536 Personen als positiv getestet in den Registern, wo die Daten anonymisiert festgehalten werden. Bislang kam es in Baden-Württemberg zu 128 Todesfällen von an Covid-19 erkrankten Personen, – das sind 10 mehr als am Vortag vermeldet wurden.

717 Infektionsfälle mehr als am Vortag

Der Anstieg der registrierten Infektionen betrug 717 Fälle, – am Vortag betrug der Zuwachs an Fallzahlen 1090. Allerdings kann dies noch nicht als sicheres Zeichen für eine Abflachung der Infektionswelle gedeutet werden, da nicht in allen Städten und Kreisen am Wochenende rund um die Uhr Fälle erfasst werden. Hier wird man also die Entwicklung die nächsten 2 Tage abwarten müssen. Mehrere Städte und Kreise weisen auf den eigenen Internetseiten deutlich höhere Zahlen als das Sozialministerium aus. Hier scheint es also überdies zu einer zeitlichen Verzögerung der Erfassung zu kommen. Überdies wird am Wochenende wegen Schließung einiger Testzentren nicht so intensiv getestet wie an Wochenenden. Ein Luxus, den man sich in Baden-Württemberg gönnt.

Fallzahlen des Sozialministeriums

Per 29.3.2020 (Sonntag) hat das Sozialministerium u.a. folgende Zahlen veröffentlicht:

  • Esslingen: 737
  • Stuttgart: 685 (Eigenangabe Stadt per 29.3., 16:45 Uhr: 708)
  • Tübingen: 630
  • Göppingen: 340
  • Ludwigsburg: 657
  • Hohenlohekreis: 421
  • Rhein-Neckar-Kreis: 502
  • Freiburg: 386 (Eigenangabe Stadt vom 29.3., 10 Uhr: 402)
  • Emmendingen: 201
  • Breisgau-Hochschwarzwald 372 (Eigenangabe Kreis vom 29.3., 10 Uhr: 389)

Ortenaukreis: Die meisten Todesfälle

Die meisten Todesfälle vermeldet das Sozialministerium für den Ortenaukreis. Bei 276 Infektionen im Ortenaukreis wurden 11 Todesfälle an Covid-19-Patienten festgestellt. (Der Ortenaukreis selber vermeldet heute nachmittag bereits 304 Infektionen)

60.000 infiziert – 9000 genesen

In ganz Deutschland weisen die Erfassungen einer Arbeitsgruppe an der Johns Hopkins-Universität, die sich quellennah die Zahlen von Städten und Kreisen für ganz Deutschland am Sonntagabend folgende Zahlen auf:

  • 60.659 positive Befunde – nachweislich Infizierte
  • 482 Todesfälle mit Covid-19-Krankheit (ohne Unfalltote o.ä.)
  • 9.211 als genesen Geltende (Virus konnte bei Folgeuntersuchungen nicht mehr nachgewiesen werden, Lungenschäden o.ä. können aber geblieben sein)
  • das bedeutet: Bei etwa 15% derjenigen, bei denen seit Beginn der Coronakrise in Deutschland eine Infektion nachgewiesen wurde, können heute keine Viren mehr festgestellt werden.

Graphik: Sozialministerium Baden-Württemberg

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