Freiburg-Umland

Umkirch: Besoffen am Steuer: Unfall

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Written by BSF

In Umkirch fischt die Polizei immer wieder betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr. Entweder bei Kontrollen im Umfeld von Diskotheken-Veranstaltungen oder aber, nachdem die Fahrer sich selber ins Aus befördert haben, so auch am gestrigen Sonntag (23.6.2019):

Besoffen in den Straßengraben

Mit deutlichen 1,84 Promille war ein Mann gegen 05:45 Uhr alkoholisiert, der zwischen Umkirch und Waltershofen nach links von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben landete. Er befand sich auf einem landwirtschaftlichen Weg in der Verlängerung des Bühlwegs. Der Führerschein des Fahrers wurde erst einmal einbehalten, – eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft folgt. Der Schaden am Pkw belief sich auf ca. 1000 Euro. Ersten Berechnungen zufolge wäre eine Taxifahrt deutlich billiger gewesen.

Zuvor bereits betrunken von Umkirch nach Gottenheim

Erst wenige Tage zuvor, am Donnerstag, den 20.6.2019 verunfallte ein besoffener Fahrer auf dem Weg von Umkirch nach Gottenheim. Gegen 05:35 Uhr befuhr der Fahrer mit einer Frau die B31a und überfuhr dabei zwei Verkehrsinseln, bevor er die Schutzplanken durchbrach und die Böschung hinabstürzte. Das sich überschlagende Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, was eine Weiterfahrt zusätzlich erschwerte.

Nachtwanderung nach Unfall zum netto-Parkplatz

Die beiden Insassen kletterten selber an die frische Luft und setzten zu Fuss den Weg Richtung Bötzingen fort, wo sie allerdings nach einem Zeugenhinweis von einer Polizeistreife auf dem netto-Parkplatz angetroffen werden konnten. Von beiden alkoholisierten Personen will keiner das verunfallte Fahrzeug gefahren sein, was die Polizei veranlasste, den Fahrer-Airbag zwecks einer DNA-Untersuchung sicher zu stellen. Eine rechtsmedizinische Untersuchung wurde durch den Bereitschaftsrichter bei beiden Personen angeordnet. Neben den Verletzungen, die die Personen erlitten, entstand Totalschaden am Mercedes-Fahrzeug, was mit ca. 50.000 Euro beziffert wurde. Zudem wurden Schilder etc. im Wert von ca. 1000 Euro beschädigt. Auch hier wäre nach überschlägiger Schätzung eine Taxifahrt preiswerter gewesen.

Symbolbild: cc0 pixabay

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