Freiburg-Umland

Staufen: Pfadfinder-Gruppenleiter der Kirche missbraucht 4 Jungen

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Written by BSF

Die Staatsanwaltschaft Freiburg sieht sich wieder mit einem vermeintlichen Fall von Kindesmissbrauch aus Staufen konfrontiert: Ein 41 Jahre alter Pfadfinder-Gruppenleiter einer evangelischen Gemeinde soll sich an mindestens vier Jungen vergangen haben, ein zweiter Verdächtiger, ein 27 Jahre alter Mann soll ein Mädchen missbraucht haben.

Der ehemals bei der Kirche beschäftigte 41-jährige sitze seit Februar in Untersuchungshaft und sei Deutscher. Die Vorfälle sollen sich im Zeitraum von 2009 bis 2018 zugetragen haben, die Opfer seien 8 bis 14 Jahre Jahre alt. Bei der evangelischen Kirchengemeinde Staufen gibt man sich geschockt.

400x missbraucht

Die Kinder seien gezielt ausgesucht und missbraucht worden, – die Kinder seien jeweils bis zu 400x missbraucht worden, teilweise fanden mehrere Übergriffe pro Opfer in der Woche statt. Infolgedessen sind die Kinder teilweise schwer traumatisiert.

Kirche bestätigt dem Grunde nach

Die Kirche bestätigte zwischenzeitlich, das der Mann für die Kirche arbeitete. Teilweise war er als ehrenamtlicher Betreuer für die Pfadfinder tätig.

Gegen den Mann wurde bereits 2004 bis 2007 ermittelt worden

Gegen den Mann sei bereits im Zeitraum zwischen 2004 und 2007 ermittelt worden, er war polizeibekannt. Zu einer Verurteilung kam es jedoch nicht. Auch nach dem damaligen Gerichtsverfahren arbeitete der Mann noch für die Kirche und war in der Kinderbetreuung tätig.

27 Jahre alter vermeintlicher Täter ist frei

Gegen den 27 Jahre alten Täter wurde kein Haftbefehl ausgesprochen. Er soll ein Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren sexuell missbraucht haben, was sechs und sieben Jahre zurückliege.

Wohl kein Zusammenhang mit anderen Taten in Staufen

Einen Zusammenhang mit anderen Kindesmissbrauchsfällen in Staufen, die im vergangenen Jahr Gegenstand von Gerichtsverhandlungen waren, soll es nicht geben.

Evangelische Kirche hat alles richtig gemacht

Gegen die evangelische Kirche, der die Vorwürfe bekannt gewesen sein sollen, wird nicht ermittelt, – es gebe keinen Hinweis auf Fehler, ist aus Polizeikreisen zu hören.

Verhaftung nach Anzeige einer Mutter

Die jüngste Verhaftung erfolgte nach einer Anzeige einer Mutter im Februar diesen Jahres. Die Mutter eines heute 17 Jahre alten Jungen erstattete Anzeige, vier Tage später wurde der 41-jährige festgenommen.

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