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Ein ehemaliger DLRG-Schwimmtrainer aus Lüneburg ist vom Landgericht Lüneburg zu 5 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt worden, weil in 120 Fällen u.a. sexuellen Missbrauch betrieben haben soll.

Der 26-jährige Mann war mehrere Jahre bei der DLRG als Trainer tätig, darüber hinaus auch bei einem Sportverein und als Leiter einer Fußball-AG einer Grundschule. Weil der Angeklagte die Taten weitgehend eingeräumt hatte, blieb den Opfern ein Gang zum Gericht erspart.

Die Opfer waren zwischen 9 und 15 Jahre alt. Die Taten fanden zwischen 2015 und 2019 statt. Bei dem Verurteilten wurden überdies eine ganze Reihe kinderpornografischer Druckwerke aufgefunden.

DLRG selber hat Ermittlungen eingeleitet

Die DLRG selber hat dafür gesorgt, dass ermittelt wurde, weil es wohl auf Jugendfreizeiten zu Übergriffen bekommen ist. Der Student, der auf Lehramt studierte, sei daraufhin im Juli 2019 festgenommen worden und verbrachte die Zeit bis zum Prozess in Untersuchungshaft.

Nacktfotos über Whatsapp

Der Jugendtrainer soll nicht nur Nacktfotos mit den Minderjährigen über Whatsapp ausgetauscht haben, sondern auch sexuelle Handlungen an den Minderjährigen vorgenommen haben. In der Wohnung des Verurteilten konnten zahlreiche Datenträger mit beweiserheblichen Dateien gesichert werden.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Von BSF

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