Die Polizei in Freiburg wird ab nächste Woche (ab 16.1.2026) auch Taser im Einsatz haben. Die Erprobungsphase dieser Geräte wird in den Streifendiensten der Polizeireviere Freiburg-Nord und Freiburg-Süd stattfinden. Tests finden auch in Weil am Rhein, Titisee-Neustadt und Göppingen statt. Bei der Polizei werden die Geräte – typisch deutsch – „Distanz-Elektroimpulsgeräte“ genannt. Ob das die Beamten bei gefährlichen Einsätzen jedoch so aussprechen oder die neuen Geräte nicht doch einfach liebevoll „Taser“ nennen, bleibt abzuwarten.
In einer Pilotphase will man Erfahrungen mit neuen Modellen unter verschiedenen Einsatzbedingungen sammeln.
Was ist ein Taser?
Ein Taser ist eine Elektroschockwaffe, die dazu verwendet wird, eine Person vorübergehend außer Gefecht zu setzen. Er funktioniert, indem er zwei nadelförmige Projektile abfeuert, die mit Drähten verbunden sind, um elektrische Impulse in den Körper der Zielperson zu übertragen, was zu einer starken Immobilisierung führt. Getroffene sind für kurze Zeit wie gelähmt, mindestens aber geschockt und fallen häufig auch um. Ein Taser kann z.B. dazu dienen, einen Messerangreifer aus der Distanz außer Gefecht zu setzen, ohne mit einer Schusswaffe auf ihn zu schießen. Damit der Taser seine Wirkung entfalten kann, müssen die nadelförmigen Projektile die Kleidung durchdringen, was bei winterlicher Bekleidung in der Praxis oft schwierig ist.
Symbolbild: KI generated
