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Seit einigen Tagen füllen sich trotz Winter die Gasspeicher in Deutschland wieder. Der Grund sind die milden Temperaturen, bei denen weniger Heizvorgänge in deutschen Wohnungen notwendig sind. Wenn 20 Millionen Privathaushalte, die mit Gas heizen, die Heizung weniger stark aufdrehen, macht sich das bemerkbar. Der Füllstand der deutschen Gasspeicher lag zuletzt bei rund 90%. Damit ist es nach Ansicht von Energieexperten unwahrscheinlich, dass in Deutschland bis zum Ende des Winters das Gas ausgeht. Selbst, wenn kein Gas hinzugekauft werden würde, reichen die Gasvorräte für rund drei kalte Monate.

Flüssigerdgas-Terminals, die aktuell mit Hochdruck an den deutschen Küsten gebaut werden, sollen spätestens im Sommer für weitere Entlastung sorgen und die Unabhängigkeit von russischem Gas weiter erhöhen.

Anfang Dezember lag der Füllstand der deutschen Gasspeicher noch bei knapp 98%, dann reduzierten klirrend kalte Dezembertage den Stand. Doch durch das mildere Wetter geht es auch schnell wieder bergauf.

Gaspreis fällt

Der Gaspreis ist zuletzt aufgrund der geringeren Nachfrage an den Energiebörsen deutlich gefallen, auf unter 90 Euro pro Megawattstunde. Damit ist man weit entfernt von den Höchstständen von 345 Euro, die man zum Krisenhöhepunkt zahlen musste.

Russlands Gasexporte sinken

Russlands Präsident Putin veröffentlicht zwar unablässig „Alles-ist-gut“-Parolen im Inland und versucht, den Eindruck zu erwecken, dass Russlands Wirtschaft und Bevölkerung unter dem Ukraine-Krieg und den Sanktionen nicht leide, doch die Wirklichkeit sieht anders aus:

Selbst Russlands Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak räumte kürzlich ein, dass Russland wohl dieses Jahr 12% weniger Gas fördern werde und die Verkäufe ins Ausland um rund 25% gesunken seien.

Von BSF

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