Freiburg

Freiburg: Neuer Kindsmissbrauch durch 41-jährigen

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Written by BSF

Ca. 11.000 kinderpornografische Bilder seien bei dem Angeklagten gefunden worden, der sich ab nächster Woche Mittwoch (8.1.2020) vor dem Landgericht Freiburg verantworten muss. Mehrere hundert Video-Dateien mit Kinder- und Jugendpornos ergänzen die ‚bunte Sammlung‘ des Angeklagten. Doch der Hauptvorwurf, der zur Erstverhandlung am 8.Januar vor dem Landgericht führt, ist viel schlimmer:

Sexueller Missbrauch in 82 Fällen

Vorgeworfen wird dem 41 Jahre alten deutschen Angeklagten u.a. der sexuelle Missbrauch von drei Jungen in 82 Fällen, wobei die Opfer zur Tatzeit zwischen 8 und 13 Jahren alt gewesen sein sollen. Die Übergriffe sollen jeweils in einer Freiburger Wohnung des Angeklagten stattgefunden haben.

Seine Opfer fand er in der Nachbarschaft oder auch bei Jugendfußballspielen. Hobbykicker zwischen 10 und 11 haben bei dem Mann übernachtet, wobei es zu Übergriffen gekommen sein soll. Die Staatsanwaltschaft spricht von versuchter Vergewaltigung, Körperverletzung und sexuellem Missbrauch.

Wo und wann wird der Kindsmissbrauchs-Fall verhandelt?

Die Verhandlung findet vor dem Landgericht Freiburg statt. (Salzstr. 17, Freiburg). Bislang sind folgende Termine angesetzt:

  • 08.01.2020 (9.00 Uhr, Sitzungssaal IV, 2.OG)
  • 09.01.2020
  • 10.01.2020
  • 27.01.2020
  • 04.02.2020
  • 07.02.2020
  • 26.02.2020
  • 27.02.2020
  • 28.02.2020
  • 18.03.2020
  • 19.03.2020
  • 24.03.2020
  • 26.03.2020

Vorbehaltlich von Änderungen dürften auch die Folgesitzungen jeweils um 9 Uhr im Saal VI starten. Wie bei größeren Gerichtsprozessen üblich, können sich Verschiebungen ergeben. Für Teile des Prozesses muss wegen der Thematik im Einzelfall mit einem Ausschluss der Öffentlichkeit bei sensiblen Themen, die konkrete Minderjährige betreffen, gerechnet werden. Die Eröffnung findet zunächst einmal öffentlich statt.

Übergriffe seit 2001

In den mittlerweile zwei Anklageschriften sind Übergriffe seit 2001 (!) dokumentiert, eine erste Anklageschrift gab es schon 2016. Auch danach sind noch Übergriffe dokumentiert, z.B. 2017. Bei einer Durchsuchung Anfang 2019 wurden zahlreiche weitere kinderpornografische Bilder und Videos gefunden. Seit Mai 2019 befindet sich der Angeklagte in Untersuchungshaft.

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