Ratgeber

Pfändungsfreigrenzen steigen ab 1.7.2019

Pfändungsfreigrenzen 2019 p-konto
Written by BSF

Schuldner, denen Gelder vom Arbeitseinkommen oder vom Konto weggepfändet werden, haben ab 1.7. etwas mehr Geld zur Verfügung. Die Pfändungsfreigrenzen wurden etwas den gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst.

Pfändungsfreigrenzen ab 1.7.2019:

  • Pfändungsfreigrenze für Single-Einkommen: 1179,99 Euro
  • für die erste unterhaltsberechtigte Person zusätzlich: 443,57 Euro
  • für die zweite bis fünfte unerhaltsberechtigte Person zusätzlich je 247,12 Euro
  • Wer ein P-Konto bei einem Kreditinstitut unterhält, hat dort (ohne Unterhaltsberücksichtigung) automatisch 1178,59 € pfändungsfrei.

Erst wenn das monatliche Einkommen die Grenze von 3.613,08 Euro übersteigt, so ist der Mehrbetrag in voller Höhe pfändbar.

Banken passen automatisch an

Kreditinstitute, bei denen ein P-Konto (Pfändungsschutz-Konto) unterhalten wird, passen zum 1.7.2019 die Pfändungsfreibeträge automatisch an. Arbeitgeber müssen bei Lohn- und Gehaltspfändungen ab 1.7.2019 die neuen Freibeträge berücksichtigen.

Gerichtsbeschlüsse ohne Automatik

Wer per Gerichtsbeschluss einen individuellen Freibetrag hat, kann diesen auf Antrag nach oben anpassen lassen.

Link: Pfändungstabellen 2019

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