Freiburg

Freiburg: Mehr Platz für Wohnungslose in der Stadthalle

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Written by BSF
Wer hätte das gedacht – auch diesen Winter wird es kalt. Für wohnungslose/obdachlose Personen bei nächtlichen Minusgraden ein Problem. Die Stadt Freiburg bietet kleine Hilfen für wohnungslose Menschen an, so z.B. die Stadthalle.

Die Stadthalle bietet bisher 30 Plätze für wohnungslose Menschen. Diese Zahl wird ab März auf 40 Plätze erhöht. Damit reagiert die Stadtverwaltung ein wenig auf die aktuelle Lage, denn in  Freiburg fehlen rund 200 Plätze für Wohnungslose. Weiter sollen in den nächsten 12 Monaten zwei weitere Wohnheime in Betrieb gehen.

Zudem will die Stadt die Zahl der Belegungsrechte für Wohnungen erhöhen. 40 Belegungsrechte für Wohnungen der Freiburger Stadtbau sind bereits festgeschrieben, jetzt sucht die Stadt private Vermieter, die ihre Wohnungen für wohnungslose Menschen zur Verfügung stellen. Dieses Konzept wird dem Gemeinderat voraussichtlich am 20. März zum Beschluss vorgelegt.

Bis die neuen Bemühungen greifen, bietet die Stadthalle mit 40 Plätzen als Notunterkunft eine vorübergehende Möglichkeit, um dem steigenden Bedarf begegnen zu können. Diese Überbrückungsmaßnahme betrifft nur die seitlichen Flügel der Stadthalle. Der nötige Umbau wird max. 15.000 Euro kosten. Da aus brandschutzrechtlichen Gründen Kochen in der Stadthalle verboten ist, wird dieser Tage neben die Stadthalle, zur Möslestraße hin, ein Kochcontainer aufgestellt. Damit will das Amt für Soziales und Senioren erhöhte Pendelbewegungen zwischen der OASE in der Haslacher Straße 11 (wo Kochmöglichkeiten bestehen) und der Stadthalle verhindern.

Der Kochcontainer steht nur abends zu eng begrenzten Zeiten zur Verfügung und wird vom Sicherheitsdienst überwacht.

Darüber hinaus wird der Betrieb der Stadthalle auf den Zeitraum von 16 bis 9 Uhr erweitert. Dies hatten sich insbesondere die arbeitenden Personen gewünscht, die in der Stadthalle untergebracht sind. Um die Erweiterung stemmen zu können, erhöhen die Stadt und der Sozialdienst in der Trägerschaft des  Diakonischen Werkes ihre Personalstärke vor Ort.

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