Freiburg

Freiburg: Bewaffneter Raubüberfall auf Straßenbahnfahrer der Linie 4

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Written by BSF

Straßenbahnfahrer der VAG leben gefährlich, musste ein Fahrer am Sonntag in Freiburg erfahren: Am frühen Sonntagmorgen (3.12.2017) gegen 6 Uhr bestiegen zunächst 4 junge Männer die Straßenbahn der Linie 4 an der Haltestelle Berliner Allee in Richtung Rothausarena/Messe.

An der derzeitigen Endhaltestelle „Technische Fakultät“ verließen zunächst alle vier Männer die Bahn. Während sich drei der Männer über den Hirtenweg entfernten, ging der vierte junge Mann um die Straßenbahn herum bis er wieder bei der Fahrerkabine ankam und bedrohte den Fahrer mit deiner Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Fahrer wies den Räuber ab

Der Fahrer wies jedoch den Räuber resolut ab und kam der Aufforderung nicht umgehend nach, was den Täter wohl irritierte und zur Flucht Richtung Hirtenweg veranlasste. Einen Plan B für den Fall der Ablehnung des Raubgesuchs schien der Täter nicht gehabt zu haben.

Der Täter mit der Schusswaffe wird wie folgt beschrieben:

Größe ca. 1,70 m, normale Statur, blaue Jeans, Jacke khakifarben mit fellbesetzter Kapuze. Der Täter sprach gebrochen Deutsch, evtl. osteuropäischer Akzent, die Pistole war schwarz. Ca. 20 Jahre alt

Da die vier als Gruppe eingestiegen sind und sich auch während der Fahrt unterhalten haben, kann man davon ausgehen, dass die vier jungen Männer sich gekannt haben. Die drei anderen werden wie folgt beschrieben:

Begleiter 1: Normale Statur, beige-schwarz gefleckte Tarnjacke, mittelblaue Trainingshose (Adidas) mit drei weißen Streifen an den Außenseiten, Alter ca. 20

Begleiter 2: normale Statur, hüftlange, schwarze Leder- oder Kunstleder-Jacke, dunkelblaue Jeans, Alter ca. 20

Begleiter 3: normale Statur, hellblaue Jenashose, hellgraue Jacke, Brillenträger, Alter ca. 20

 

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Freiburg unter der Telefonnummer 0761-8825777 in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer ist rund um die Uhr erreichbar.

Der Täter muss damit rechnen, dass über kurz oder lang öffentlich mit Aufnahmen aus Videoaufzeichnungen nach ihm gefahndet wird, wenn andere Maßnahmen nicht zum Erfolg führen und keine Selbststellung erfolgt.

 

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