Freiburg-Umland

Mutmaßlicher Attentäter Anis Amri in Mailand bei Kontrolle erschossen

Anis Amri Attentäter aus Berlin - in Mailand erschossen
Written by BSF

Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri, der in Berlin auf dem Weihnachtmarkt an der Gedächtniskirche mit einem Lkw 12 Menschen getötet haben soll, ist in Mailand bei einer Kontrolle und der sich anschliessenden Schiesserei erschossen worden. Das italienische Innenministerium bestätigte den Tod. Durch Fingerabdruckvergleich ist die Identität der erschossenen Person eindeutig der gesuchte Anis Amri, von dem aus einem früheren Prozess in Italien (Brandstiftung und Schlägerei) noch Fingerabdruckdaten in Italien vorlagen. Diese stimmen mit denen am Todes-Lkw in Berlin überein. Anis Amri wurde bis vor kurzem von den Behörden noch in Berlin vermutet, wurde dort wohl auch vor einer Moschee nach dem Anschlag noch gesehen.

Anis Amri: Um 3 Uhr nachts vor dem Bahnhof erschossen

In Sesto San Giovanni (Mailand) wurde er in der Nacht bei einer Personenkontrolle von der Polizei erschossen, da Anis Amri bei der Frage nach Dokumenten sofort anfing, von seiner Schußwaffe Gebrauch zu machen. Er schrie noch ein letztes Mal „Allah Akbar“ und verstarb noch an der Kontrollstelle an seinen Schußverletzungen. Er kam wohl mit dem Zug aus Paris.

Mit der aus seinem Rucksack gezogenen 22mm-Pistole wollte er die kontrollierenden Polizisten, die ihn nachts um 3 Uhr auf der Piazza I Maggio kontrollieren wollten, erschießen, – doch die Beamten eröffneten sofort das Feuer. Ein Beamter wurde vom Attentäter in der Schulter getroffen, ist aber nicht lebensgefährlich verletzt. Im Krankenhaus in Monza wurde der Polizist anschliessend versorgt.

Anis Amri war über Italien, wo er eine mehrjährige Haftstrafe verbüßte, nach Deutschland eingereist, hielt sich dabei in Freiburg, Nordrhein-Westfalen und zuletzt in Berlin auf. Er benutzte mehrere Identitäten, wurde vom Verfassungsschutz beobachtet und als Gefährder eingestuft. Im Lkw, der bei der Terrorfahrt auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin genutzt wurde, fanden sich seine Duldungspapiere unter dem Sitz.

Kurz vor und nach dem Anschlag in Berlin soll  der vermeintliche Attentäter vor einer Moschee in Berlin gefilmt worden sein, die Moschee wurde zwischenzeitlich durchsucht und – freiwillig – vorläufig geschlossen. Die Aufnahmen sind aber sehr undeutlich. Experten bezweifeln, ob es sich wirklich um den Attentäter auf den Aufnahmen handelt.

 

Italienische Medien berichten mit zahlreichen Fotos von der Schiesserei in Mailand, siehe z.B. Berlin-Attentäter Anis Amri in Mailand erschossen

 

 

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