In der Freiburger Nachbargemeinde Bad Krozingen besteht seit Anfang August ein Abkochgebot für das Trinkwasser und noch hat man das Problem nicht ganz beseitigt. Bad Krozingen gewinnt das Trinkwasser auf Tiefenbrunnen und lagert es dann in Hochbehältern mit 1 Million Litern Fassungsvermögen zwischen. In einen solchen Behälter hatten sich 3 Nacktschnecken über das Lüftungssystem eingeschlichen. Die Nacktschnecken haben diesen Ausflug mit ihrem Leben bezahlt, aber die drei kleinen Nacktschnecken-Reste haben anschließend das Trinkwasser der Bad Krozinger Bevölkerung verunreinigt.
Bei Probenentnahmen war die Bakterienbelastung zu hoch, nämlich über Null. Man entschloss sich zur Entleerung des Behälters, zur professionellen Reinigung und zur Chlorung im Trinkwassernetz.
Doch die letzten Proben vor dem Wochenende zeigten: Noch immer ist Abkochen in Bad Krozingen erforderlich, Anfang der Woche will man neue Proben nehmen.
Mittlerweile kam man in Bad Krozingen auf die Idee, die Lüftung der Hochbehälter so zu gestalten, dass ein Eindringen von Schnecken zukünftig ausgeschlossen sein dürfte.
PS: Die eingedrungenen Schnecken (Schnegel) hatten die für Nacktschnecken übliche Größe (ca. wie ein menschlicher Finger) – im Symbolbild vergrößert dargestellt.
Symbolbild: KI

