Unter den rund 1450 schottischen Fussballfans, die zum Spiel des SC Freiburg gegen den FC Motherwell in der Stadt waren, befanden sich nach Polizeiangaben auch rund 50 sogenannte „Ultras“, die den polizeibekannten „Problemfans“ zugerechnet werden.
Nach der 1:4 Niederlage der Schotten gegen Freiburg verhielten sich die meisten schottischen Fans friedlich, aber eine kleine Gruppe nutzte die Rückfahrt vom Stadion zum Hauptbahnhof nach dem Spiel, um Schäden am eingesetzten VAG-Bus anzurichten: So wurde u.a. nicht nur der Fahrgastraum mit Graffiti verunstaltet, sondern auch die Heckscheibe des Busses mit Tritten zerstört.
Weitere Störungen und Provokationen gingen von einer kleinen, rund 20-köpfigen Problemgruppe der schottischen Fans aus, sodass die Polizei Maßnahmen ergreifen musste.
Insgesamt registrierte die Polizei am Spieltag (27.8.2026):
- vier Körperverletzungsdelikte
- vier Sachbeschädigungen
- zwei Verstöße gegen Pyrotechnik
- weitere Straftaten
Der Einsatzverlauf war aber überwiegend friedlich, auch, wenn am Vorabend einige Fußballfans mit Bistrostühlen aufeinander losgingen und eine verletzte Person medizinisch betreut werden musste.
Die Polizei in Freiburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Symbolbild: Polizei Freiburg
