In Sipplingen am Bodensee hat sich am Samstagabend ein tragischer Unfall ereignet. Ein vierjähriges Mädchen wurde an einem Bahnübergang von einem Regionalzug erfasst und tödlich verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte das Kind gegen 19.30 Uhr mit seinem Laufrad den Bahnübergang an der Seestraße, obwohl die Halbschranken bereits geschlossen waren. In diesem Moment näherte sich ein Regionalexpress aus Richtung Überlingen, der in Richtung Radolfzell fuhr. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.
Das Mädchen erlitt schwerste Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. In der Nacht erlag es dort seinen Verletzungen.
Im Zug befanden sich rund 65 Fahrgäste. Sie blieben körperlich unverletzt, wurden jedoch noch vor Ort von Sanitätern und Notfallpsychologen betreut.
Der Bahnübergang liegt mitten im Ortskern von Sipplingen und ist stark frequentiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. 2018 gab es in dem Ort schon einmal einen Bahnunfall: Damals kam es zur Kollision zwischen einem Regionalexpress und einem Lkw.
Symbolbild: KI
