In der Nacht auf Dienstag dieser Woche wurden vom Flughafen Leipzig 25 Straftäter nach Afghanistan abgeschoben. Darunter auch ein 28-jähriger Afghane, der 2017 schon vom Amtsgericht Freiburg wegen Körperverletzung und Vergewaltigung zu einer mehrjährigen Strafe verurteilt worden war.
Schon einmal abgeschoben, aber er kam wieder zurück
Er wurde aus der Haft heraus schon einmal nach Afghanistan abgeschoben, aber kehrte wieder zurück nach Baden-Württemberg, woraufhin er wieder in Haft genommen wurde, um den Rest seiner Strafe hier abzubüßen. Nun unternimmt man einen neuen Versuch, ihn abzuschieben und hat dazu mit den Taliban, die man ansonsten nicht anerkennt, einen Deal abgeschlossen.
Kein Zusammenhang mit Hans-Bunte-Fall
Der 28-jährige Afghane hat allerdings nichts mit der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau im Jahr 2018 am Hans-Bunte-Areal zu tun. Dies betraf damals neun Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Algerien sowie einen Deutschen. Den Haupttäter aus dem Irak hatte man erst im letzten Jahr (2025) abgeschoben.
Gemeinderat in Freiburg hat beschlossen, Geflüchtete aus Afghanistan aufzunehmen
Während die Bundesregierung im Jahr 2025 beschlossen hatte, alle Aufnahmeprogramme für Menschen aus Afghanistan zu beenden, hat der Gemeinderat in Freiburg beschlossen, auch weiterhin Geflüchtete aus Afghanistan aufzunehmen. Unklar ist jedoch, ob dadurch überhaupt ein Flüchtling aus Afghanistan mehr nach Deutschland kommt.
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