Rund 50.500 Schülerinnen und Schüler treten zu Abschlussprüfungen an
Freiburg, 17. April 2026 – Der Startschuss ist gefallen: Im Regierungsbezirk Freiburg haben heute die schriftlichen Abiturprüfungen für rund 6.000 Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Gymnasien begonnen. Hinzu kommen 120 Prüflinge aus den gymnasialen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen. Insgesamt treten in diesem Frühjahr rund 50.500 Jugendliche zu zentralen Abschlussprüfungen an öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk an – ein bedeutender Prüfungsfrühling für die gesamte Region.
Allgemein bildende Gymnasien: Prüfungszeitraum bis Anfang Mai
Die schriftlichen Abiturprüfungen an allgemein bildenden Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe laufen im Haupttermin vom 17. April bis zum 8. Mai 2026. Wer den Haupttermin verpasst oder nachschreiben muss, hat beim Nachtermin vom 4. bis 22. Mai die Möglichkeit, die Prüfungen abzulegen. Die mündlichen Prüfungen folgen anschließend im Zeitraum vom 29. Juni bis 9. Juli.
Im Stadtkreis Freiburg treten in diesem Jahr 1.087 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an allgemein bildenden Gymnasien an. Im Vergleich zu den Vorjahren – 2025 waren es 1.094, 2024 noch 961 und 2023 sogar 1.000 – zeigt sich damit ein leichter Rückgang gegenüber 2025, aber ein deutliches Plus gegenüber 2024.
Einen Blick auf die Zahlen in den umliegenden Landkreisen lohnt sich ebenfalls: Im Breisgau-Hochschwarzwald treten 669 Abiturientinnen und Abiturienten an, im Landkreis Emmendingen 263, in der Ortenau 1.068, im Landkreis Konstanz 789, in Lörrach 664 sowie in Rottweil 338, Tuttlingen 334, im Schwarzwald-Baar-Kreis 517 und in Waldshut 396.
Berufliche Gymnasien: Start am 22. April
An den beruflichen Gymnasien im Regierungsbezirk Freiburg beginnen die schriftlichen Prüfungen zur Allgemeinen Hochschulreife am 22. April 2026. Rund 3.477 Prüflinge nehmen an diesen Prüfungen teil, die bis zum 8. Mai (Haupttermin) andauern. Die Nachtermine finden vom 12. bis 22. Mai statt, die mündlichen Prüfungen vom 29. Juni bis 8. Juli.
Im Stadtkreis Freiburg treten an den beruflichen Gymnasien 561 Schülerinnen und Schüler an – nach 596 im Jahr 2025 und 633 im Jahr 2024. Der Ortenaukreis stellt mit 728 Prüflingen den größten Anteil im gesamten Regierungsbezirk, gefolgt von Konstanz mit 530 und Schwarzwald-Baar mit 327.
Berufliche Schulen: Vielfältige Abschlüsse für rund 25.600 Prüflinge
Neben dem klassischen Abitur legen in diesem Frühjahr rund 25.600 weitere Schülerinnen und Schüler verschiedene Abschlüsse an beruflichen Schulen ab. Diese verteilen sich auf unterschiedliche Abschlussarten: etwa 10.900 Prüflinge absolvieren die klassische Berufsschulabschlussprüfung, rund 8.250 legen berufsvorbereitende Abschlüsse ab, und rund 5.600 erwerben verschiedene Abschlüsse an Berufskollegs. Hinzu kommen rund 850 Prüflinge, die Techniker- und Betriebswirtprüfungen ablegen.
Hauptschul-, Werkrealschul- und Realschulprüfungen ab 8. Mai
Ab dem 8. Mai 2026 starten die Abschlussprüfungen für Hauptschulen, Werkrealschulen und Realschulen. Im Regierungsbezirk Freiburg treten dabei rund 5.060 Jugendliche zur Hauptschulabschlussprüfung an, rund 1.370 zur Werkrealschulprüfung und rund 8.800 zur Realschulabschlussprüfung. Die Prüfungen im Haupttermin laufen bis zum 21. Mai, der Nachtermin folgt vom 16. bis 19. Juni. Die mündlichen Prüfungen finden vom 6. bis 10. Juli statt.
Im Schulamtsbezirk Freiburg legen dabei 1.258 Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss ab, 444 den Werkrealschulabschluss und 2.359 den Realschulabschluss. Im Schulamtsbezirk Offenburg sind es 954 (Hauptschule), 303 (Werkrealschule) und 1.943 (Realschule), in Donaueschingen 805, 226 und 1.075, in Lörrach 1.014, 115 und 1.771 sowie in Konstanz 1.029, 286 und 1.670.
Regierungspräsident Gabbert wünscht viel Erfolg
Regierungspräsident Carsten Gabbert richtete anlässlich des Prüfungsbeginns aufmunternde Worte an alle Beteiligten. Er wünschte den Schülerinnen und Schülern Erfolg und Zuversicht für die bevorstehenden Prüfungen und bezeichnete diese als wichtigen Schritt auf dem Weg in die berufliche Zukunft. Gleichzeitig dankte er den Lehrkräften und Schulleitungen für ihr Engagement bei der Vorbereitung und Organisation sowie den Eltern für ihre Unterstützung.
Tipps für die letzte Prüfungsphase
Wer jetzt noch in der heißen Lernphase steckt, sollte auf ausreichend Schlaf, regelmäßige Pausen und eine gute Vorbereitung der Unterlagen für den Prüfungstag achten. Taschenrechner, Schreibmaterial, Personalausweis und alle erforderlichen Hilfsmittel sollten rechtzeitig bereitgelegt werden. Und das Wichtigste: Ruhe bewahren – wer gut vorbereitet ist, kann den Prüfungen gelassen entgegensehen.
Quelle: Regierungspräsidium Freiburg
Symbolbild: KI
