Freiburg ist schön – aber manchmal muss man mal raus
Wer in Freiburg wohnt oder zu Besuch ist, sitzt buchstäblich am Tor zum Schwarzwald. Eines der bekanntesten Mittelgebirge Deutschlands beginnt direkt hinter der Stadtgrenze. Ob Gipfel, Seen, Wasserfälle, Weinberge oder Freizeitparks – diese zwölf Ausflugsziele zeigen, was die Region wirklich zu bieten hat.
Freiburg im Breisgau hat einen unschlagbaren geografischen Vorteil: Die Stadt liegt am westlichen Rand des Schwarzwalds, mit direktem Zugang zu einer der abwechslungsreichsten Naturlandschaften Mitteleuropas. Der einmalige Mix aus Wäldern, Bergen und Weinregionen beginnt gleich hinter der Stadtgrenze. Kein Auto nötig, kein stundenlanger Anreiseweg – viele der schönsten Ausflugsziele der Region sind mit Bus, Bahn oder Fahrrad erreichbar.
Dieser Artikel stellt die zwölf lohnendsten Tagesausflüge vor – für Naturliebhaber, Familien, Wanderer, Kulturinteressierte und alle, die einfach mal aus der Stadt rauswollen.
1. Schauinsland – Freiburgs Hausberg vor der Haustür
Wer noch nie auf dem Schauinsland war und in Freiburg lebt, hat etwas verpasst. Der 1.284 Meter hohe Berg ist der Hausberg der Stadt – und gleichzeitig einer der bequemsten Berge, die man sich vorstellen kann.
Es gibt viele schöne Routen, um den Schauinsland zu Fuß oder mit dem Rad zu erklimmen – und eine bequeme Option mit der Schauinslandbahn. Alle Varianten lohnen sich: Der Blick vom Gipfel über die Rheinebene und den Kaiserstuhl bis zu den Vogesen ist einmalig.
An der Gipfelstation auf 1.219 Meter Höhe und auf dem 31 Meter hohen Schauinslandturm – dem Eugen-Keidel-Turm – hat man eine erstklassige Aussicht über Freiburg und bis hin zu den Vogesen und den Alpen.
Die Schauinslandbahn ist eine der ältesten Kabinenseilbahnen Deutschlands und fährt das ganze Jahr. Wer mit der Seilbahn hochfährt und zu Fuß absteigt – oder umgekehrt – hat einen abwechslungsreichen Halbtagesausflug vor sich. Im Winter liegt auf dem Schauinsland oft Schnee, wenn Freiburg unten im Regen liegt: Rodeln und winterliche Spaziergänge inklusive.
Anreise: Mit der Straßenbahn bis Günterstal, dann weiter mit dem Bus zur Talstation der Schauinslandbahn.
2. Feldberg – der höchste Gipfel des Schwarzwalds
Der Feldberg ist mit 1.493 Metern der höchste Gipfel des Schwarzwalds. Das klingt bescheiden im Vergleich zu den Alpen – aber wer einmal oben steht, versteht die Faszination dieses Berges. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht auf die Vogesen im Westen und die Schweizer Alpen im Süden; an klaren Tagen sind vom Feldbergturm aus Montblanc, die Schweizer Alpen und sogar die Zugspitze zu sehen.
Im Sommer ist der Feldberg ein erstklassiges Wandergebiet. Der Premiumwanderweg Feldbergsteig lockt mit tollen Ausblicken, urigen Almhütten und viel Natur – für die rund 13 Kilometer lange Tour sollte man etwa fünf Stunden einplanen.
Im Winter verwandelt sich der Feldberg in das größte Skigebiet Baden-Württembergs. Mehrere Lifte, präparierte Pisten für alle Schwierigkeitsgrade und eine zuverlässige Schneelage machen ihn zum Skifahrziel für die gesamte Region.
Am Fuß des Gipfels liegt der Feldsee – ein stiller Gebirgssee inmitten Hochwaldes, den man in einer gemütlichen Runde umwandern kann. Am Feldsee finden sich zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung; Wanderer, Mountainbiker und Nordic Walker sind hier anzutreffen.
Anreise: Mit der Bahn bis Feldberg-Bärental, dann weiter mit dem Bus bis Feldberger Hof (Linie 7300). Fahrzeit ab Freiburg: rund 75 Minuten.
3. Titisee – entspannen am schönsten Schwarzwaldsee
Der Titisee ist eines der bekanntesten Ausflugsziele im gesamten Schwarzwald – und das mit gutem Grund. Der Karsee liegt idyllisch eingebettet im Schwarzwald. Mit dem Tretboot, Motorboot oder einem Ausflugsschiff lässt sich der Südschwarzwald vom Wasser aus erleben.
Im Sommer lockt der Titisee mit Bademöglichkeiten, Bootsvermietung und dem Strandgefühl mitten im Schwarzwald. Der Ort Titisee-Neustadt am Ufer bietet eine breite Gastronomie und den für den Schwarzwald typischen Mix aus Naturerlebnis und Touristeninfrastruktur. Wer den Trubel vermeiden möchte, umrundet den See zu Fuß – eine entspannte Runde von knapp sieben Kilometern, die in etwa zwei Stunden zu absolvieren ist.
Für Familien mit Kindern ist das Badeparadies Schwarzwald direkt am Titisee einen Ausflug wert: Baden unter Palmen in der Palmenoase, Saunieren in der Wellnessoase und Rutschenattraktionen im Galaxy machen es auch bei Regenwetter zum lohnenden Ziel.
Anreise: Mit der Höllentalbahn ab Freiburg Hauptbahnhof direkt nach Titisee – Fahrzeit knapp 45 Minuten.

4. Schluchsee – Wassersport und Wandern im Hochschwarzwald
Größer und ruhiger als der Titisee ist der Schluchsee, der höchstgelegene Stausee Deutschlands. Der heilklimatische Kurort Schluchsee im Hochschwarzwald ist die ideale Destination für einen Wellnessurlaub – aber auch Aktivurlauber und Familien sind dort bestens aufgehoben. Unternehmen Sie Radtouren oder Wanderungen am Schluchsee, umgeben von den herrlichen immergrünen Wäldern des Mittelgebirges.
Der größte See im Schwarzwald ist Wassersportzentrum und gehört zu den saubersten Badeseen Deutschlands. Man kann direkt am See entlang wandern, vorbei an der aussichtsreichen Amalienruhe und zahlreichen kleinen Strandabschnitten, die zum Baden einladen.
Der Schluchsee liegt auf rund 930 Metern Höhe. Das bedeutet: Im Winter schneit es hier verlässlich, und es gibt bescheidene Möglichkeiten für Wintersport. Im Sommer ist er weniger überlaufen als der Titisee – und genau das schätzen viele Besucher.
Anreise: Mit der Bahn von Freiburg über Titisee nach Schluchsee. Fahrzeit: etwa 60 Minuten.
5. Triberger Wasserfälle – das berühmteste Naturschauspiel des Schwarzwalds
Die bei Triberg im Schwarzwald gelegenen Triberger Wasserfälle gehören mit ihren insgesamt 163 Metern Fallhöhe zu den höchsten und bekanntesten Wasserfällen Deutschlands. Nachdem die Gutach sich aus den Bächen der vielen Muldentäler der Schönwalder Hochfläche formiert hat, stürzt sie über mächtige Granitstufen in einen bewaldeten Talkessel.
Rund 500.000 Besucher strömen alljährlich nach Triberg, um das Naturschauspiel mitten in der Stadt zu bewundern. Das ist viel – und man merkt es in der Hochsaison. Wer den Wasserfällen in Ruhe begegnen möchte, sollte früh morgens oder außerhalb der Schulferienzeiten anreisen.
Drei gut ausgebaute und beschilderte Wege führen die Besucher zu den Triberger Wasserfällen hinauf: der Kaskadenweg dauert mit 45 Minuten am kürzesten, der Kulturweg ist in etwa einer Stunde zu laufen, und der Naturweg führt in etwa 90 Minuten zum oberen Teil der Wasserfälle.
Ein besonderes Erlebnis bieten die Wasserfälle im Winter: Sie sind bis 22:00 Uhr beleuchtet, auch im Winter teilweise begehbar und bieten einen besonderen Anblick, wenn die Fälle vereist sind.
Der Eintritt kostet für Erwachsene im Sommer 8 Euro, im Winter 6 Euro. Kinder unter 8 Jahren haben freien Eintritt.
Triberg selbst lohnt einen kurzen Bummel: Die Stadt ist Heimat der weltberühmten Schwarzwälder Kuckucksuhren und beherbergt das Deutsche Uhrenmuseum.
Anreise: Mit der Schwarzwaldbahn ab Freiburg über Offenburg oder ab Konstanz. Fahrzeit: etwa 90 Minuten. Bahnhof Triberg liegt rund 300 Meter vom Eingang der Wasserfälle entfernt.

6. Kaiserstuhl – Wein, Wärme und Vulkanlandschaft
Der Kaiserstuhl ist Freiburgs ganz besonderes Wunder direkt vor der Haustür: ein vulkanisches Mittelgebirge in der Rheinebene, nur etwa 20 Kilometer westlich der Stadt. Der Kaiserstuhl, ein vulkanisches Massiv nordwestlich von Freiburg, ist als Weinanbaugebiet bekannt und wird oft als „Burgunder-Oase“ bezeichnet. Er beherbergt auch botanische Raritäten und eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug von Freiburg aus – er bietet Möglichkeiten zur Weinprobe, zu malerischen Fahrten und zur Erkundung einzigartiger Naturlandschaften.
Der Kaiserstuhl zählt zu den wärmsten Regionen in ganz Deutschland; die milden Winter und warmen Sommer sowie der vulkanische Ursprung der Region sind bestens geeignet für den Weinanbau.
Im Frühling färbt sich der Kaiserstuhl in leuchtendes Gelb, wenn Raps und Mandelbäume blühen – ein Anblick, der Fotografen aus ganz Deutschland anlockt. Im Herbst zur Weinlese herrscht in den Dörfern eine besondere Stimmung. Die Wanderwege durch die Weinberge sind auch für wenig geübte Wanderer gut geeignet.
Wer einen Abstecher nach Breisach am Rhein einbaut, bekommt obendrein einen der schönsten Ausblicke der Region: Vom Münsterplatz in Breisach genießt man einen herrlichen Ausblick über die Rheinebene bis zum Schwarzwald und den Vogesen.
Anreise: Mit der Bahn und Regionalbahn ab Freiburg in Richtung Breisach oder Endingen – je nach Ziel 20 bis 40 Minuten.
7. Europa-Park Rust – der beliebteste Freizeitpark Deutschlands
Den Titel „Bester Freizeitpark der Welt“ hat der Europa-Park in Rust, knapp 40 Kilometer nördlich von Freiburg, schon mehrfach abgestaubt. Für Familien mit Kindern ist er ein kaum zu übertreffendes Ausflugsziel.
Auf rund 950.000 Quadratmetern gibt es über 100 Attraktionen und ein 23-stündiges Showprogramm. Star des Europa-Parks: Mit einer Höhe von 73 Metern ist der Silver Star die höchste und mit 127 Stundenkilometern auch die schnellste Achterbahn im Park. Seit 2019 hat der Europa-Park mit Rulantica auch noch einen eigenen Wasserpark mit 28 Wasserrutschen.
Der Europa-Park ist kein Geheimtipp – er ist der meistbesuchte Freizeitpark Deutschlands nach dem Legoland. Das bedeutet: An Wochenenden und in Schulferien ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Wer unter der Woche kommt, hat deutlich mehr Spaß.
Anreise: Mit dem Zug ab Freiburg über Offenburg nach Ringsheim, dann Shuttle-Bus zum Park. Fahrzeit: etwa 60 bis 75 Minuten.
8. Ravennaschlucht und Höllentalstrecke – Schwarzwald pur
Wer die dramatischste Landschaft der Gegend erleben möchte, sollte die Strecke von Freiburg ins Höllental einschlagen – eine Route, die selbst mit dem Zug ein Erlebnis ist. Die Höllentalbahn schlängelt sich von Freiburg durch das enge, wilde Höllental hinauf in den Hochschwarzwald und überwindet dabei einen Höhenunterschied von mehreren Hundert Metern auf kurzer Strecke.
An der Haltestelle Himmelreich bietet sich ein Abstecher in die Ravennaschlucht an: Ein besonderes Highlight ist die Ravennaschlucht mit ihrem beeindruckenden Viadukt. Das Viadukt der Höllentalbahn überspannt die enge Schlucht in einer Höhe, die Fotograf und Wanderer gleichermaßen begeistert. Die Wanderung durch die Schlucht entlang des Ravennabaches ist auch für Familien gut geeignet und führt an mehreren kleinen Wasserfällen vorbei.
Anreise: Mit der Höllentalbahn direkt ab Freiburg Hauptbahnhof. Fahrzeit bis Hinterzarten: etwa 30 Minuten.

9. ZweiTälerLand – wandern fernab der Touristenströme
Wer den typischen Touristenpfaden entkommen möchte, findet im ZweiTälerLand zwischen Elz- und Simonswald eine der ruhigsten und schönsten Wanderregionen des mittleren Schwarzwalds.
Der Riese im ZweiTälerLand ist der Kandel bei Waldkirch – mit 1.241 Metern der höchste Berg im mittleren Schwarzwald und noch dazu von vielen Sagen umwoben. Sein Gipfel ist Etappenziel auf einer der schönsten Touren durch die Region: Der ZweiTälerSteig führt als gut 100 Kilometer langer Rundweg zu den malerischen Zweribach-Wasserfällen, zu Pilgerkapellen und faszinierend schönen Aussichtspunkten.
Aus der Stadt mitten rein in den Schwarzwald – das ist von Freiburg aus auch ohne Auto kein Problem: Mit Bus oder Bahn ist man in einer knappen halben Stunde in Waldkirch. Wer höher hinauf möchte, kann von Waldkirch aus den Kandel zu Fuß oder per Mountainbike erklimmen.
Ein weiteres Highlight im ZweiTälerLand: Auf gut 20 Metern Höhe lässt sich der Schwarzwald von einer neuen Seite erleben – der Baumkronenweg ermöglicht einen Spaziergang von Wipfel zu Wipfel, ergänzt durch Barfuß-, Abenteuer- und Sinnespfad.
Anreise: Mit der S-Bahn oder dem Bus ab Freiburg nach Waldkirch. Fahrzeit: etwa 25 bis 30 Minuten.
10. Biosphärengebiet Schwarzwald – Wildnis vor der Haustür
Die sogenannten „Urwälder von morgen“: In den Kernzonen des 63.000 Hektar großen Biosphärengebiets Schwarzwald südlich von Freiburg kann sich die Natur ganz ohne menschlichen Einfluss entwickeln. Besonders schön lassen sich diese Zonen auf dem etwa 5 Kilometer langen Wildnis-Erlebnis-Pfad in Oberried-St. Wilhelm erkunden – mit 14 Stationen, an denen man mehr über die Landschaft lernt.
Das Biosphärengebiet ist kein klassischer Touristenmagnet – und genau das macht es wertvoll. Wer hierher kommt, begegnet echter Wildnis: alten Wäldern, stillen Tälern, Bachläufen ohne Aussichtsschilder. Für Menschen, die Natur abseits des Trubels suchen, ist das einer der wertvollsten Ausflüge, die die Freiburger Region bietet.
Anreise: Mit dem Bus ab Freiburg nach Oberried. Fahrzeit: etwa 30 Minuten.
11. Freilichtmuseum Vogtsbauernhof – Geschichte zum Anfassen
In den 1960ern wurde der mehr als 300 Jahre alte Vogtsbauernhof renoviert und zum Museum gemacht – inzwischen wurden verschiedene historische Höfe, Häuser und Winzergehöfte aus der gesamten Schwarzwaldregion hier wieder aufgebaut. Dazu kommen Nebengebäude wie Mühlen oder Sägewerke, Bauern- und Kräutergärten sowie Gehege mit Tieren alter Rassen. Der Rundgang durch das Freilichtmuseum ist etwa zwei Kilometer lang: Geschichte zum Anfassen.
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach ist das älteste Freilichtmuseum Baden-Württembergs und zeigt, wie das Leben im Schwarzwald vor Jahrhunderten aussah – authentisch, informativ und für die ganze Familie geeignet. Führungen und Vorführungen traditioneller Handwerke finden regelmäßig statt.
Anreise: Mit der Schwarzwaldbahn nach Hausach oder Gutach. Fahrzeit ab Freiburg: etwa 90 Minuten.
12. Colmar im Elsass – ein Schritt über die Grenze
Freiburg hat das außergewöhnliche Privileg, unmittelbar an der Grenze zu Frankreich zu liegen. Wer die Rheinbrücke bei Breisach oder den Europapark Richtung Elsass überquert, betritt eine andere Welt – und die lohnendste Station auf dieser Seite der Grenze ist Colmar.
Colmar ist Elsass wie aus dem Bilderbuch. Aufgrund der vielen historischen Fachwerkhäuser steht der Stadtkern unter Denkmalschutz. Nicht verpassen: das Unterlinden-Museum mit dem berühmten Isenheimer Altar. Besonders schön ist der Weihnachtsmarkt in Colmar.
Colmar ist in knapp 45 Minuten von Freiburg aus erreichbar – per Zug mit Umstieg in Breisach oder mit dem Auto über die A35. Das Stadtzentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden: die Gerberviertel, die Kanäle des sogenannten „Klein-Venedig“, die Märkte und natürlich die außergewöhnliche Museumssammlung im Unterlinden-Museum.
Anreise: Mit dem Zug und Umstieg in Breisach oder per Direktbus. Fahrzeit: etwa 45 bis 60 Minuten.

Praktische Tipps für Ausflüge ab Freiburg
Mit dem ÖPNV ans Ziel: Viele der genannten Ausflugsziele sind ohne Auto erreichbar. Die Konus-Karte, die Übernachtungsgäste in vielen Schwarzwald-Gemeinden kostenlos erhalten, ermöglicht sogar die kostenfreie Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Wer als Tagesgast kommt, profitiert vom gut ausgebauten Bahn- und Busnetz der Region – das Dreisamtal, der Hochschwarzwald und der Kaiserstuhl sind alle gut angebunden.
Jahreszeiten beachten: Der Schwarzwald ist zu jeder Jahreszeit schön – aber jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charakter. Der Frühling bringt blühende Obstweinberge und rauschende Bäche; der Sommer lädt zu Wanderungen auf den Höhen und Schwimmen in den Seen ein; der Herbst färbt die Wälder in warmes Gold und füllt die Weinkeller; der Winter bringt Schnee auf den Gipfeln und märchenhafte Stille in den Tälern.
Früh los: Die meisten Ausflugsziele – insbesondere Titisee, Triberger Wasserfälle und Europa-Park – sind in der Hauptsaison gut besucht. Wer früh startet, hat die Natur und die Wege für sich.
Eintrittspreise vorab prüfen: Einige Attraktionen wie die Triberger Wasserfälle und die Schauinslandbahn sind kostenpflichtig. Die Preise variieren je nach Saison. Es lohnt sich, im Voraus zu planen und ggf. Online-Tickets zu buchen.
Fazit: Freiburg als Ausgangsbase – kaum zu schlagen
Wer Freiburg als Ausgangspunkt für Schwarzwald-Ausflüge nutzt, hat eine der besten Positionen, die die Region zu bieten hat. Egal, wonach man ist – diese Region ist eine echte Alleskönnerin. Gipfel und Seen, Kultur und Gastronomie, Ruhe und Abenteuer, Deutschland und Frankreich – alles in Reichweite einer Stunde.
Die zwölf Ausflugsziele in diesem Artikel sind ein Einstieg. Wer tiefer in die Region eintaucht, entdeckt Dorf für Dorf, Tal für Tal immer neue Schätze. Der Schwarzwald ist kein Gebirge, das man einmal abgehakt hat. Er ist ein Ort, zu dem man immer wieder zurückkommt.
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