WAFFENRUHE IM IRAN-KRIEG – PAKISTAN VERMITTELT EINIGUNG
Kurz vor Ablauf von US-Präsident Trumps Ultimatum haben sich die USA, der Iran und Israel auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Grundlage ist ein Vorschlag des pakistanischen Ministerpräsidenten Sharif, dem alle Konfliktparteien zugestimmt haben.
Trump machte seine Zustimmung zur Bedingung, dass der Iran die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnet – was Teheran anschließend zusagte. Die Einigung wurde im iranischen Staatsfernsehen verkündet. Israel schloss sich der Vereinbarung an; sie gilt demnach auch für die Kämpfe mit der Hisbollah im Libanon.
Alle Seiten betonten jedoch, die Waffenruhe stehe unter Vorbehalt: Man werde die Bedingungen nur einhalten, wenn auch die jeweils andere Seite dies tue.
Ohne die Einigung wäre Trumps Ultimatum heute Nacht um 2 Uhr abgelaufen – verbunden mit der Drohung, die kritische Infrastruktur des Iran vollständig zu zerstören.
Islamabad als nächste Station
Pakistan, das die Feuerpause vermittelt hat, lädt nun beide Seiten zu formellen Friedensverhandlungen ein. Bereits ab Freitag sollen Delegationen aus Washington und Teheran in Islamabad zusammenkommen, um über ein dauerhaftes Abkommen zur Beilegung des Konflikts zu verhandeln. Ob die Gespräche direkt oder indirekt geführt werden, ist noch offen.
Grundlage der Verhandlungen soll ein 10-Punkte-Papier sein, über dessen genauen Inhalt bislang keine gesicherten Informationen vorliegen. Sharif lobte das Engagement beider Seiten: Sie hätten „bemerkenswerte Weisheit und Verständnis“ gezeigt.
Stand: 8. April 2026
