Jetzt steht der Paarbildung und Nachwuchsbildung bei Wolfens nichts mehr im Weg
Im Nordschwarzwald wurde eine bemerkenswerte Entwicklung im Wolfsmonitoring verzeichnet: Eine weibliche Wölfin hat sich dauerhaft im Enztal-Territorium niedergelassen. Damit gilt die Paarbildung mit dem dort bereits ansässigen Rüden als bestätigt.
Nachweis durch DNA-Analyse
Erstmals wurde die Fähe mit der Kennung GW4816f am 3. Januar 2026 durch eine DNA-Probe identifiziert. Ein weiterer Nachweis vom 12. März 2026 aus Gernsbach (Landkreis Rastatt) belegt, dass sich das Tier seit mindestens drei Monaten im Gebiet aufhält. Nach den nationalen Monitoringstandards gilt damit eine feste Paarbildung mit dem territorialen Rüden GW852m als gesichert.
Fünf residente Wölfe in Baden-Württemberg
Mit der neuen Bestätigung steigt die Zahl der dauerhaft ansässigen Wölfe in Baden-Württemberg auf fünf. Neben der Fähe und ihrem Partner im Nordschwarzwald sind dies die Rüden GW2672m, GW1129m im Südschwarzwald sowie GW4389m auf der Ostbaar.
Die Entwicklung zeigt, dass sich die Wolfspopulation im Land weiter stabilisiert und die Rückkehr des Raubtiers in die heimischen Wälder zunehmend gefestigt ist. Landwirte und Tierhalter sind davon oft wenig begeistert. Naturschützer finden es oft großartig.
Symbolbild: KI
