In Freiburg scheint jemand einem besonderen Hobby nachzugehen: Mit einem Luftgewehr auf Krähen zu schießen. Den Eindruck gewann zumindest die Polizei, die einem Vorfall nachging, der sich am Sonntag, den 1.März 2026 zugetragen hat: Eine Passantin hörte gegen 11.30 Uhr in der Elsässer Straße (im Bereich zwischen Falkenberger und Mühlhauser Straße) einen dumpfen Knall und sah anschließend eine Krähe von einem Baum fallen. Eine Tierschützerin brachte das Tier – nach einer Meldung in den sozialen Medien – zu einem Tierarzt, wo festgestellt wurde, dass ein Beschuss mit Luftdruckmunition stattgefunden hatte. Das Projektik konnte aus der Krähe entfernt werden, allerdings blieb aufgrund der Schwere der Verletzung nichts anderes übrig, als das Tier einzuschläfern.
Die Polizei geht davon aus, dass die schießende Person aus einem Fenster in der Nachbarschaft agiert hat, weil Luftgewehrmunition nur eine begrenzte Reichweite hat. Damit wäre ein Straftatbestand erfüllt. Auch wenn Krähen oder Raben dem einen oder anderen lästig erscheinen, darf man sie nicht einfach abschießen.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Freiburg-Nord unter 0761-882-4221 entgegen – oder auch der Fachdienst „Gewerbe & Umwelt“, der für Tierschutzdelikte zuständig ist, hier unter: Tel. 0761-21689-200
Symbolbild: KI generated
