Gleise
Jeder hat eine andere Art, mit Zugverspätungen umzugehen. In St.Georgen (Schwarzwald) hat wohl ein 42jähriger deutscher Staatsangehöriger am Freitagabend (19.12.2025) gegen 21 Uhr sein Fahrrad gegen einen abfahrenden Zug geworfen. Das Fahrrad wurde vom Zug erfasst und 400 Meter mitgeschliffen. Daraufhin nahm der Mann einen Zug nach Singen (Hohentwiel), wo ihn allerdings die Bundespolizei bereits erwartete. Der wegen einer verpassten Zugverbindung wohl erboste Mann muss sich nun wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. Sein Fahrrad wird er wohl in der jetzigen Form nicht mehr für Transportzwecke benutzen können. Der beschädigte Zug konnte nach einer Überprüfung durch einen DB-Mitarbeiter seine Fahrt fortsetzen – allerdings mit Verzögerung.
Ob sich der 42-Jährige im Anschluss für ein Antiaggressionstraining angemeldet hat, ist nicht bekannt.
